Übernahme der Mündener Krankenhäuser: GNH noch mit im Rennen

Hann. Münden/Kassel. Die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) ist nach HNA-Informationen noch mit im Rennen um die Übernahme der beiden Kliniken in Hann. Münden - dem Nephrologischen Zentrum Niedersachsen (NZN) und dem Krankenhaus Münden.

Für beide Häuser läuft durch die Insolvenz der Betreiberin Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste (AWO GSD) ein Bieterverfahren.

Die GNH, die neben dem Klinikum Kassel auch die Kreiskrankenhäuser in Hofgeismar und Wolfhagen sowie das Krankenhaus Bad Arolsen betreibt, hat besonderes Interesse an der anerkannten, auf Nieren spezialisierten Transplantationsmedizin in Münden. Organtransplantationen sind der einzige noch fehlende Bereich im breiten medizinischen Spektrum des Klinikums Kassel und des nordhessischen Gesundheitskonzerns.

Neben der GNH sollen auch die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), der Asklepios-Konzern, größter privatwirtschaftlicher Klinikbetreiber in Europa, sowie die Sana Kliniken Aktiengesellschaft Interesse haben. Laut Rechtsanwalt Dr. Rainer Eckert, Generalbevollmächtigter der AWO GSD, sind im Transaktionsverfahren jetzt zwei ernstzunehmende Angebote in der engeren Wahl.

Darunter dürfte die GNH sein, die noch keine Absage erhalten hat. Ein endgültiger Verkauf wird nicht vor Herbst 2015 erwartet. (ach/awe)

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