Zwei Menschen wurden schwer verletzt

52-Jähriger starb bei Auffahrunfall auf A7 bei Lutterberg

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Lutterberg. Bei einem schweren Unfall auf der A7 ist am Freitag gegen 19.55 Uhr ein 52-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis tödlich verletzt worden. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Hann. Münden – Lutterberg und der Werratalbrücke (Richtung Nord). Wie die Polizei am Samstagmittag mitteilte, hatte sich in diesem Bereich zunächst ein Stau gebildet, da wegen Bauarbeiten nur zwei statt der sonst drei vorhandenen Fahrstreifen offen waren.

Nach derzeitigen Ermittlungen bremsten ein bislang unbekannter Autofahrer sowie ein Sprinterfahrer am Stauende ab, ihre Wagen kamen hintereinander zum Stehen. Ein nachfolgender 52-jähriger Smartfahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenbrug bemerkte die am Stauende stehenden Fahrzeuge aus bislang ungeklärten Gründen wahrscheinlich nicht oder zu spät. Sein Wagen prallte daraufhin vermutlich ungebremst auf das Heck des Mercedes-Sprinters und schob diesen gegen das davorstehende Auto.

Aktualisiert um 14.05 Uhr.

Die 74 Jahre alte Fahrerin eines Skoda Oktavia aus Hannover, die sich direkt hinter dem Smart befand, fuhr anschließend ebenfalls nahezu ungebremst auf das Heck des Smarts.

Bei der Unfallserie wurde der 52 Jahre alte Beifahrer in dem Smart so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch an der Unfallstelle starb. Der 52-jährige Fahrer des Wagens sowie die 74 Jahre alte Skodafahrerin erlitten schwere Verletzungen. Rettungswagen brachten sie in die Göttinger Uniklinik bzw. in ein Krankenhaus nach Hann. Münden.

Der vierte Unfallbeteiligte, der Fahrer des Wagens, auf dessen Heck der Sprinter von dem Smart geschoben worden war, setzte seine Fahrt einfach fort. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Tödlicher Auffahrunfall auf der A7

Die Schadenshöhe liegt nach ersten Schätzungen bei 20.000 Euro.

Die Autobahn blieb bis 1.35 Uhr voll gesperrt. Zwischenzeitlich staute sich der Verkehr bis Kassel zurück. Noch kurz vor der Freigabe der Autobahn betrug die Staulänge 8 Kilometer. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Am Unfallort waren mehrere Rettungswagen, Streifenwagen der Polizei, die Autobahnmeisterei Göttingen sowie 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Münden, Uschlag und Landwehrhagen im Einsatz.

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