Wo Ungeheuer aus Bäumen wachsen

Kreativ in der Natur beim Walderlebnistag für Kinder

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Basteln in der Natur: Das Baumungeheuer ist das Werk von Nele, Melissa und Marie.

Hann. Münden. Kleine und große Seeungeheuer bastelten am Samstag 20 Kinder beim Walderlebnistag des Fördervereins für Umweltbildung und Waldpädagogik, Libellula.

Am Steinbergsee „Loch Nass“, wie die Gruppe das Gewässer getauft hatte, entstanden die „Nassis“ aus Holz, Blättern, Steinen, Tannenzapfen und Lehm.

Gemeinsam ging das Waldabenteuer am Mittelalterdorf Steinrode los, von dort aus führte der Weg die Kinder zusammen mit den Betreuerinnen Kirsten Blümcke, Fenja Zeuch und Cordula Tempel zum Waldsofa, das bei einem vorangegangenen Walderlebnistag im Wald entstanden war. Dort reparierten die Kinder in den vergangenen Wochen entstandene Schäden, es gab eine Kennenlernrunde, und die weitere Tagesplanung wurde besprochen.

Dann setzte die Gruppe ihren Weg zum See fort, der von Kirsten Blümcke wie ein kleines Abenteuer gestaltet wurde. Die Kinder umrundeten den See, wobei sie über umgefallene Bäume steigen, unter tiefhängenden Zweigen durch klettern und über matschige Wege gehen mussten. Sie hielten Ausschau nach Seeräubern und bauten aus Zweigen und Blättern kleine Boote.

„Die Kinder bekommen die Möglichkeit, die Natur kennen und schätzen zu lernen“, erzählt Kirsten Blümcke. Darum gab es beim Walderlebnistgag viel Zeit zum freien Spielen, die Kinder durften im flachen See planschen und mit Naturmaterialien basteln.

Eine Regel lautete: Nichts darf abgerissen oder getötet werden, weder Tiere noch Pflanzen, benutzt werden darf alles, was im Wald liegt. Fische dürfen gefangen und beobachtet werden, müssen aber wieder freigelassen werden.

Der nächste Walderlebnistag findet am Samstag, 24. August, statt. Fragen zum Thema und zur Anmeldung beantwortet Kirsten Blümcke unter der Telefonnummer 05541/953614. (zwh)

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