Urteil am Amtsgericht: Geldstrafe für Drohung mit Axt

Hann.Münden. Das Amtsgericht Hann. Münden hat jetzt einen 32 Jahre alten Handwerker wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagten vorgeworfen, eine räuberische Erpressung begangen zu haben, als er sein Opfer mit einer Axt bedroht haben sollte, um an dessen Geld zu gelangen.

Zwei Verhandlungstage benötigte das Gericht unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektor Dr. Wilfried Kraft, um ein Urteil zu finden. Nach dem ersten Verhandlungstag hatten sich die Prozessbeteiligten geeinigt, noch weitere Zeugen zu laden.

Letztlich habe der angeklagte Handwerker Geld von dem 26 Jahre alten Opfer zurückhaben wollen, das er für Getränke und eine Taxifahrt von Kassel zurück ins Dorf bezahlt habe. Damit fielen andere Grundsätze für eine Urteilsfindung an, sagte der Richter.

Die beiden Männer und eine 26 Jahre alte Frau waren zunächst gemeinsam in einer Kasseler Diskothek. Von dort aus fuhren sie gemeinsam in das Dorf, wo die Frau damals in einem WG-Zimmer wohnte. Alkohol und Drogen seien im Spiel gewesen. Alle seien ziemlich aufgedreht gewesen, hatte die Frau am ersten Verhandlungstag ausgesagt.

Nachdem der Ältere von dem Jüngeren das Geld haben wollte, sei der Jüngere trotz winterlicher Temperaturen ohne Schuhe geflüchtet und habe die Polizei alarmiert. (zhp)

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