DKKD: Die letzten drei Tage

Veranstaltungen in Hann. Münden in mystischer Atmosphäre

+
Mit Gitarre und Geige: „Panama Red & Siebzehn“ unterhielten das Publikum. 

Das Bergfest des Denkmalkunstfestivals wird gefeiert, die Hälfte der Zeit der herausragenden kulturellen Veranstaltung in der Stadt ist rum.

Für die Mündener und die auswärtigen Besucher ist dieses Festival ein großes Stück Lebensqualität für eine Woche.

Man trifft überall nette Menschen, Unterhaltungen kommen zustande und es ist jeden Tag etwas los. In 40 historischen Gebäuden, Häusern und Freiflächen präsentierten 110 regionale, nationale und internationale Künstler ihre Werke. Außerdem werden 50 unterschiedliche Workshops angeboten.

In der Innenstadt herrschen jeden Tag reges Treiben und eine tolle Stimmung. Das Wetter spielt keine Rolle, richtige Kleidung ist entscheidend. Fast nur fröhliche Gesichter, und bei jedem Ausstellungsbesuch stellt sich der Wow-Effekt ein. Kunstwerke haben eine besondere Wirkung, in den alten Räumen mit abgerissener Tapete und maroden Holzbalken oder in Gewölbekellern. Und das Besondere ist, dass die meisten Künstler anwesend sind und man sich mit ihnen unterhalten kann. Auch Freude bei Wiederbegegnungen mit Künstlern der vergangenen Festivals gibt es.

Für viele Menschen ist das Betreten der verlassenen Räume in alten Häusern im maroden Ambiente genauso interessant wie die Ausstellungen. Manche Orte haben etwas Mystisches manchmal fast Unheimliches, wenn beim Betreten die Stufen knarren und der Putz bröckelt. „Hier riecht es alt“; stellte eine junge Frau fest, die aber dann meinte, dass die Räume wohl viele Geschichten erzählen könnten.

Die engen und verwinkelten Häuser werden von manchen Interessierten als urgemütlich empfunden, andere sagen „hier möchte ich nicht wohnen“. Zwischen den einzelnen Ausstellungsorten trifft man oft Bekannte und Freunde, es wird über das Festival geplaudert, und gegenseitig versorgt man sich mit Tipps und Ratschlägen zu den Kunstwerken.

Auswärtige Gäste fragen nach Veranstaltungsorten und so kommen Menschen miteinander ins Gespräch, die sich nie zuvor gesehen haben und sich vermutlich nie mehr sehen werden. Doch eine nette Erinnerung bleibt.

Dann sind da noch die Abendveranstaltungen ebenfalls in historischen Gebäuden. Ein vielseitiges Programm, mit über 50 Beiträgen an den acht Festivalabenden haben die Organisatoren zusammen gestellt.

Die Wahl zwischen Musik, Theater, Comedy, Tanz und Lesungen ist nicht so einfach. Zeitlich ist es möglich an einem Abend mehrere kulturelle Angebote im halbstündigen Rhythmus wahr zu nehmen. Viele nutzen die Zeit zwischen den Ausstellungsbesuchen und dem Abendprogramm, um in der Innenstadt ein Restaurant aufzusuchen und lecker zu speisen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.