Verein KunstNetz  in Hann. Münden zeigt Werkschau

Verein KunstNetz  in Hann. Münden zeigt Werkschau: „Wir haben ein hohes Niveau erreicht“

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Vorbereitungen: Anja Fehrensen (rechts) und Gaby Meyer befestigen das Gemälde von Barbara Engelhardt. Das Bild in Acryltechnik trägt den Titel „Vogelfrau“ und zeigt das Gesicht der Enkelin der Künstlerin. Wobei Frisur und Kleidung nicht der Realität entsprechen.  

Hann. Münden - Der Verein KunstNetz in Hann. Münden lädt fürs Wochenende zu seiner großen Werkschau ein. 32 Künstler stellen aus. 

Man betritt die Galerie Eisen Meurer (Marktstraße 11) und denkt „wow, eine gelungene Präsentation“. Das Gleiche gilt für das Künstlerhaus (Speckstraße 7). Die Exponate, die zur Vernissage der Ausstellung „FEB 22“ des Mündener KunstNetzes am Freitag, 22. Februar,  ab 19 Uhr, erst in der Galerie Eisen Meurer, danach im Künstlerhaus gezeigt werden, wurden am Montag von Anja Fehrensen und Gaby Meyer platziert. Wie jährlich am letzten Februar-Wochenende lädt das „Mündener KunstNetz“ dazu ein. „Die Veranstaltung gehört mittlerweile zur festen Institution des Mündener Kulturprogramms“, teilt Petra Graser, stellvertretende Vorsitzende des Mündener KunstNetz, mit.

In diesem Jahr stellen insgesamt 32 Künstler ihre Werke aus den Bereichen Malerei in verschiedenen Techniken wie Fotografie, Bildhauerei und Installation aus. Auch die Kunstrichtungen und Motive sind breit gefächert, beispielsweise Tiere, Porträts, Blüten, Landschaften, Akte, Häuserzeilen. Die Galerie Eisen Meurer besticht durch ihre Größe, die Schlichtheit, durch die Helligkeit, die die großen Fenster flutet und das außergewöhnliche Ambiente, hervorgerufen durch die Kulisse der Altstadthäuser mit den Hinterhöfen. So bestechen die Bilder an den weiß und grau gestrichenen Wänden. Es sind überwiegend großflächige Gemälde, jedes für sich einzigartig.

Im Künstlerhaus sind es die vielen kleinen und großen Wände in mehreren Räumen sowie Ecken, die die Kunstwerke wirken lassen. Durch optimale Beleuchtung in beiden Ausstellungsorten werden die Werke so richtig in Szene gesetzt.

Die meisten Bilder haben Titel, sodass der Betrachter sich mit dem jeweiligen Werk besser auseinandersetzen kann. Es sind alles keine Kunstwerke, an denen man so einfach vorübergeht. Viele regen zum Nachdenken und zum Auseinandersetzen mit dem Titel an. So unter anderem ein Bild von Bruni Senger mit Titel „Glanz und Elend“. In der Mitte des Bildes eine große, halb geöffnete Schere, links Symbole von Wohlstand, rechts Symbole der Armut. Da kommt man als Betrachter schon zu der Feststellung, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft. Für Auflockerung sorgen Skulpturen, die sich bestens in die Bildergalerie einreihen.

„Wir haben im Laufe der Jahre im KunstNetz ein hohes Niveau erreicht“, stellt Anja Fehrensen beim Betrachten nach getaner Arbeit fest.

Am Samstag, 23., und Sonntag, 24. Februar, sind beide Ausstellungsorte von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

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