AWO Gesundheitsdienste: Sanierung geht weiter

Verkauf eine der möglichen Lösungen

Hann.Münden. Die Gesellschaft Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste (AWO GSD), Betreiberin der beiden Mündener Krankenhäuser mit zusammen rund 500 Arbeitsplätzen am Standort, befindet sich weiterhin in wirtschaftlich angespannter Lage. Ein vor einigen Tagen veröffentlichtes Sanierungsgutachten habe eine positive Prognose für die Weiterführung des Unternehmens ergeben, wenn in dem Gutachten genannte Maßnahmen umgesetzt werden, teilt der AWO Bezirksverband Hannover mit. Die AWO GSD ist eine 100-prozentige Tochter des Verbandes. Welche Sanierungsmaßnahmen das sind, wird nicht gesagt.

„Parallel zur Umsetzung des Gutachtens“, so die Sprecherin des AWO Bezirksverbandes, Kerstin Kromminga, „suchen wir auf allen Ebenen nach weiteren Lösungen.“ Dazu gehören die Möglichkeit einer Sanierung mit der AWO, ein möglicher Verkauf und weitere Szenarien. Die AWO GSD zu verkaufen, sei eine Forderung der Kredit gebenden Banken und Teil einer Sanierungsvereinbarung, der auch die Gewerkschaft Verdi zugestimmt habe. Nach Informationen der HNA sind mehrere Kliniken, darunter auch aus der Region, am Kauf interessiert. Kerstin Tack, AWO-Bezirksverbandschefin: „Unser Augenmerk liegt darauf, die bestmögliche Lösung für die Standorte der AWO GSD, unsere Beschäftigten und Patienten zu erreichen.“ (kri)

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