Lkw verunglückt: Diesel lief aus

Der Dieseltank wurde bei dem Unfall beschädigt. Feuerwehrleute banden den ausgelaufenen Kraftstoff mit einem Ölbindemittel. Foto: Feuerwehr Hann.Münden/Rasche

Hann.Münden. Auf der A 7 ist auf der Gefällstrecke vor der Werratalbrücke Freitag gegen 4.25 Uhr ein 62-jähriger Lkw-Fahrer aus Lübeck verunglückt.

Der Fahrer blieb unverletzt. Der Fahrzeug-Dieseltank wurde bei dem Unfall beschädigt, sodass ein größere Menge Diesel auslief. Die Autobahn Richtung Norden ist wegen Reinigungsarbeiten zwischen den Anschlussstellen Lutterberg und Hedemünden noch voraussichtlich bis gegen 12 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird ab Lutterberg über die B 496 durch Hann. Münden und weiter auf der B 80 nach Hedemünden umgeleitet.

Zum Unfallhergang sagte ein Sprecher Autobahnpolizei Göttingen, der Fahrer sei mit dem Sattelschlepper der Firma DHL in Richtung Norden unterwegs gewesen. Auf der Gefällstrecke habe er zum Abbremsen den Retarder bedient, das ist ein elektronische Wirbelstrombremse, die nur auf die Antriebsachse wirkt. Auf regennasser Fahrbahn habe sich bei dem Bremsvorgang die Zugmaschine des Sattelschleppers quergestellt. Die Stützen des Aufliegers hätten sich in den Fahrzeug-Dieseltank, berichtet ergänzend Stefan Rasche, stellvertretender Ortsbrandmeister von Hann. Münden. Bis zur Ankunft der Feuerwehr der Unfallstelle liefen nach Rasches Angaben rund 300 Liter Diesel aus. Die Brandschützer banden den ausgelaufenen Diesel mit einem speziellen Ölbindemittel und füllten den restlichen Kraftstoffen in Fässer.

Die Ortsfeuerwehr Hann. Münden und die Feuerwehr Landwehrhagen waren im Einsatz. (kri)

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