Inzwischen gedeihen 23 "Bäume des Jahres" im Bührener Schedetal 

Vielfalt für den Baumlehrpfad: Schon 23 "Bäume des Jahres" gewachsen

+
Jeder Baum ist mit einer Tafel versehen worden. Im Schutzgebiet Bührener Schedetal: Hier wurde ein Wacholder, Baum des Jahres 2002, angepflanzt – von links Carolin Haberstock, Jean Tarasiewicz und Isabell Haberstock.

Bühren/Varlosen – Die Ehrenamtlichen haben bis Ende vergangenen Jahres weitergepflanzt im Schutzgebiet Bührener Schedetal des Naturschutzbundes (Nabu), sodass nunmehr 23 „Bäume des Jahres“ dort wachsen können, berichtet Schutzgebietsbetreuer Hans-Joachim Haberstock.

Neu hinzugekommen ist nun Wacholder, der in der Nachbarschaft von Wildapfel, Hainbuche und Fichte steht. Die Bäume konnten weitgehend als Patenschaftsbäume vergeben werden.

„Von den 30 ausgezeichneten Bäumen des Jahres haben wir bislang 23 Bäume, an dem Rundweg verteilt, setzen können. Zum besseren Kennenlernen ist jeder der einzelnen Bäume mit einer informativen Tafel versehen worden.

Ziel ist es, für das Jahr 2019 den Baumlehrpfad mit den restlichen sieben Bäumen des Jahres aufzufüllen und somit abzuschließen“, so Haberstock.

Auch 25 Heckengehölze haben die Naturschützer gepflanzt. In einem Kleinbiotop wollen sie gezielt der Haselmaus Leckereien als Nahrungsquelle anbieten.

Gepflanzt wurden Kornellkirsche, Sanddorn, Faulbaum und Haselnuss. Überall im Schutzgebiet haben die Freiwilligen viele verschiedene Biotop-Strukturen angelegt. Jede bietet anderen Kleinlebewesen und Pflanzen eine Heimat und hat für sich eine hohe Wertigkeit.

„Als Lernbeispiele werden auch diese Einzel-Biotope nach und nach mit kleinen Info- Tafeln versehen“, erläutert Schutzgebietsbetreuer Hans-Joachim Haberstock weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.