Sieg für ContiTech MGW GmbH

HNA-Redaktion nimmt zum ersten Mal an der Stadtregatta in Hann. Münden teil

Sie legten sich mächtig ins Zeug: Aber das Boot der Mündener HNA-Redaktion fuhr in diesem Jahr noch hinterher.
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Sie legten sich mächtig ins Zeug: Aber das Boot der Mündener HNA-Redaktion fuhr in diesem Jahr noch hinterher.

Die Mündener HNA-Redaktion hat in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer Geschichte an der Stadtregatta in der Dreiflüssestadt teilgenommen. Wir berichten über unsere Erfahrungen in zwei Rennen.

Hann. Münden – „Wir geben unser Bestes“, sagte Steuermann Lukas Gottwald vom Mündener Ruderverein zum Team der HNA. Und das haben Theresa Lippe, Kim Henneking, Thomas Schlenz und seine Frau Anna-Katharina mit viel Freude am Sport getan. In ihren beiden Rennen kamen sie mit Rückstand ins Ziel, doch das tat der Stimmung der Mannschaft keinen Abbruch.

Spaß im Mittelpunkt bei der Stadtregatta in Hann. Münden

Redakteurin Kim Henneking war froh, dass sie im Gegensatz zu den Trainingsstunden keine „Krebse gefangen“ hat – wie Trainer Thomas Kossert das zu tiefe Eintauchen der Skulls ins Wasser genannt hatte, wodurch das Boot für die Ruderneulinge bedrohlich schwankte. Der krebsfreie erste Durchgang am Freitag, fühlte sich für die Redakteurin aus Hann. Münden wie ein persönlicher Sieg an.

Sie hat nun der Ehrgeiz gepackt, sich im kommenden Jahr zu verbessern. Besonders freute Kim Henneking sich über die freundliche Atmosphäre zwischen den teilnehmenden Teams. Erfahrene Sportler aus den vergangenen Jahren kamen auf das Team der HNA zu und sprachen Mut für den ersten Durchgang zu. Wer in anderen Rennen Drittplatzierter wurde, winkte freundlich und sagte: „Wir sehen uns morgen“. „Wir machen bei der Regatta mit, um Spaß zu haben”, lautete die Devise vom Team HNA, das zum ersten Mal bei der Mündener Stadtregatta teilgenommen hat. Gut gestärkt und motiviert steigen die vier also am Freitagabend für den Vorentscheid in das gelbe Ruderboot auf der Fulda. Ein paar Meter zum Warmwerden, dann geht es auch schon los. Zehn kräftige Schläge am Start, um in Fahrt zu kommen — alle sind im Takt, keiner „fängt Krebse”, und alles in allem fühlt es sich richtig gut an.

Stadtregatta Hann. Münden: Gutes Zusammenspiel

Die Spannung steigt, als das Boot im Vorlauf zur Startlinie gleitet. Redaktionsleiter Thomas Schlenz ist nervös, als das Signal ertönt. Trotzdem ist er als Schlagmann froh, als das Boot Fahrt aufnimmt. Die Bewegungen wirken auf ihn sauber abgestimmt. Die anderen Boote ziehen davon. „Egal. Wir fahren unseren Rhythmus“, denkt er sich. Es ist ein tolles Gefühl, wenn eine Mannschaft gut zusammenspielt und schließlich das Ziel, als letztes Boot zwar, aber wohlbehalten und unter dem respektvollen Applaus der großartigen Mündener Zuschauer erreicht. Im Hoffnungslauf führt dann ein Missgeschick dazu, dass das Boot trotz anfangs guter Ausgangslage zurückfällt. „Vom Pöttchen gefallen. Das kommt vor“, muntert Dr. Wilfried Kraft auf, da ein Teammitglied während des Rennens vom Rollsitz gerutscht ist. Trotzdem hat es viel Freude gemacht. „Ein großes Lob an dieses tolle Team. Nächstes Jahr treten wir wieder an“, denkt sich Thomas Schlenz.

Stolz durchs Ziel in Hann. Münden

Das Team ist fokussiert, alle geben ihr Bestes und doch ziehen die zwei anderen Bote am HNA-Boot vorbei. „Die waren raketenschnell”, sagt Volontärin Theresa Lippe nach dem Rennen zu ihrem Team, ist aber trotzdem glücklich, dass sie ohne Probleme durchs Ziel gefahren sind. Die Aufregung steigt, als am Samstagvormittag bei bestem Wetter der Hoffnungslauf ansteht, um sich doch noch für die nächste Runde zu qualifizieren. Wieder wird dem Team das gelbe Ruderboot auf Bahn 3 vom Vortag zugeteilt: „Na hoffentlich ist das kein schlechtes Zeichen”, denkt Theresa.

Der Start läuft richtig gut, das Boot ist schnell, das Team harmoniert und kann gut mit den zwei Kontrahenten mithalten. Dann passiert ein kleines Missgeschick, doch die vier finden direkt zurück in den Gleichschlag. Gewinnen können sie jetzt wohl nicht mehr, trotzdem geben sie noch mal alles und fahren als stolze Dritte durchs Ziel — dieses Mal mit deutlich geringerem Abstand zum Zweiten als noch am Vortag. „Zwar hat es nicht für die nächste Runde oder gar den Pokal gereicht, die Teilnahme an der Regatta hat aber trotzdem viel Spaß gemacht.

Es war ein gutes Gefühl, Teil eines so tollen Teams zu sein”, zieht die Volontärin Bilanz. Der einzige Wermutstropfen: Den Biber, der am Ufer der Strecke leben soll, habe sie leider immer noch nicht gesehen.

Schnelle Rennen in Hann. Münden

In der Position des Zuschauers vergingen die einzelnen Ruderrunden wie im Flug. Wettkampfleiter Thomas Kossert vom Mündener Ruderverein berichtete, dass jedes Rennen etwa eine Minute dauert. Davon war vielleicht die Hälfte im Blickfeld des Zusehenden. Die Boote glitten durchs Wasser, auf dem sich die Sonne spiegelt.

Diese Spiegelungen machten es doch manchmal kompliziert, das Geschehnis auf dem Wasser zu sehen. Bei manchen der Rennen konnte man relativ früh den Sieger erkennen, bei anderen lieferten sich die Mannschaften engere Duelle.

Ruck zuck waren die Rennen vorbei. Es bleiben die Fragen: „Wie lange kam das den Mannschaften in den Booten vor?“ Und: „Würde man das Rudern im Team selbst auch meistern können?“  

Den Sieg der 9. Stadtregatta holte das Boot der ContiTech MGW GmbH. Weitere Ergebnisse folgen.

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