Fragen und Antworten

Wahl in Samtgemeinde Dransfeld: Mathias Eilers (SPD) will wieder Bürgermeister werden

Das Rathaus in Dransfeld.
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Das Rathaus in Dransfeld.

Mathias Eilers (SPD) will wieder Bürgermeister in der Samtgemeinde Dransfeld werden. Er tritt zum zweiten Mal an. Wir haben ihm fünf Fragen gestellt.

Samtgemeinde Dransfeld - In der Samtgemeinde Dransfeld kandidiert am 12. September Amtsinhaber Mathias Eilers (SPD, unterstützt von den Freien Wählern) ohne Konkurrenz für den Posten des Bürgermeisters. Er leitet die Samtgemeinde seit 2014.

Mathias Eilers (SPD) möchte wieder Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld werden.

Das bedeutet aber nicht, dass die Wahl bereits entschieden ist. Bürger können auf ihren Stimmzetteln „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen. Laut Kommunalwahlgesetz hat ein Kandidat gewonnen, wenn er mehr Ja- als Nein-Stimmen erhalten hat. In Dransfeld gab es bei der Bürgermeisterwahl 2014 drei Kandidaten. In der Samtgemeinde sind für die Kommunalwahl 7965 Menschen wahlberechtigt

Welchen Beitrag kann die Samtgemeinde in der Energiewende leisten? 

Die Samtgemeinde muss Impulsgeber für die Erzeugung regenerativer Energien sein. Auf einigen öffentlichen Gebäuden wird schon lange Solarstrom produziert. Ein nächster Schritt ist die Überprüfung aller Gebäude auf deren Eignung für PV Anlagen in Verbindung mit Speicherlösungen. Neue Gebäude werden grundsätzlich so geplant. Zusätzlich werden neue Heizungsanlagen, generell alle Energieverbraucher, nur noch als CO2-optimierte Anlagen installiert.

Wie wollen Sie die Samtgemeinde als Gewerbe-/Tourismusstandort stärken? 

Bei der Stärkung von Gewerbe muss es in erster Linie darum gehen, den vorhandenen Betrieben ein möglichst gutes Umfeld zu bieten und sie bei der Entwicklung Ihres Betriebes am Standort bestmöglich zu unterstützen. Tourismus: Durch die Corona-Pandemie ist das nähere Umfeld wieder in den Fokus von Tourismus und Erholung gerückt. Dies müssen wir nutzen. Als Teil des Naturparks und der Erlebnisregion müssen wir gemeinsam neue umweltverträgliche Angebote für die Region etablieren. Wir benötigen einen guten Mix: Nutzung freier Bauflächen in den Ortschaften wo möglich.

Wie und wo wollen Sie für mehr Wohnraum sorgen? 

Moderate Ausweisung neuer Baugebiete für zusätzliche Nachfrage. Schaffung altersgerechter Mietwohnungen auch in den Dörfern, um den Senioren Alternativen im Dorf zum Eigenheim zu geben. Diese Häuser könnten dann von jungen Familien übernommen werden. Bei den Schulen sind wir in der Ausschreibung der erforderlichen Maßnahmen. Diese werden im laufenden Schuljahr umgesetzt, um den digitalen Unterricht in den Schulen zu ermöglichen.

Wie und wann sollen Schulen und Verwaltung digitalisiert werden? 

Bei den Schulen sind wir in der Ausschreibung der erforderlichen Maßnahmen. Diese werden im laufenden Schuljahr umgesetzt, um den digitalen Unterricht in den Schulen zu ermöglichen. Bei der Digitalisierung der Verwaltung sind wir auf die Zuarbeit des Landes Niedersachsen und unserer digitalen Dienstleister angewiesen, was die Aufgabe nicht erleichtert. 

Wie bewerten Sie die Anbindung an den ÖPNV?

Bei der Anbindung haben wir leider eine Dreiteilung in der Gemeinde. Entlang der Bundesstraße ist der ÖPNV zumindest tagsüber gut ausgebaut. Nördlich der Bundesstraße (Niemetal/Bühren) nimmt die Taktung schon deutlich ab und südlich der Bundesstraße (Meensen, Jühnde, Barlissen) ergeben sich durch unglückliche Anbindungen teilweise sehr lange Fahrzeiten. Neue Konzepte wie der Eco-Bus könnten hier für eine bessere Anbindung der Fläche sorgen und finden unsere volle Unterstützung. (Kim Henneking)

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