Weihnachtslandschaft: Mit der Krippe fing es an

Theodor Beuermann vor seiner Krippenlandschaft: Sogar der Flachs fürs Dach ist selbst gesät und geerntet. Foto: Hild

Scheden. Theodor Beuermann aus Scheden hat sich seine eigene Krippenlandschaft gebaut. Die Idee dazu hatte er vor 20 Jahren.

Jedes Jahr in der Adventszeit baut Theodor Beuermann in Scheden seine selbst geschreinerte Krippe auf.

Vor zwanzig Jahren auf einer Busfahrt nach Seiffen, der Hochburg zur Herstellung von Spielzeug, Räuchermännchen, Pyramiden und Nussknackern im Erzgebirge, entdeckte er seine Liebe zum Krippenbau. „Dort haben wir uns auch die Werkstatt angesehen können. Und so ist eins zum anderen gekommen“ erzählt Beuermann.

Nach der Heimkehr von der Besichtigung der Seiffener Holzwerkstatt fing Beuermann zu Hause mit dem Bau der Krippe an. Im Sommer wurde im Garten Leinsamen gesät, um das Krippendach mit dem daraus geernteten Flachs decken zu können. „Im Winter mussten wir ja nur morgens und abends in den Stall. Da hatte man auch mal Zeit so etwas zu bauen“, erzählt Beuermann.

In der eigenen Werkstatt entstand aus Fichtenholz das Häuschen, in dem Maria, Josef, Christuskind, Esel und Ochse platziert sind. Im Laufe der Jahre wurde je nach Zeit die Fläche mit zahlreichen Bastelideen erweitert. Aus Sperrholz wurden Tannenbäume zugesägt, mit Leim bestrichen, in Sägespäne gewälzt und angestrichen. Der Hirte steht inmitten seiner Schafe an einem kleinen, flackernden Feuer, und auch sonst gibt es einiges zu entdecken in der liebevoll gestalteten Krippenlandschaft.

„Jedes Jahr wird die Krippe ein wenig anders aufgebaut. Für einen Tannenbaum ist gar kein Platz mehr in der Stube“, so Beuermann. (ymh)

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