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Workshops in alten Gemäuern in Hann. Münden

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Daniel (Bild links) hat mit Farben und einer Murmel ein kleines Kunstwerk geschaffen, das er mit nach Hause genommen hat. Hauke (Bild rechts) hat sich auf Schnipseljagd begeben und sich beim Kleben eines Bildes Anregungen von der Künst lerin Vera Krieg geben lassen. 

Der Familientag am Sonntag zum Denkmalkunstfestival war eine Premiere. Es war ein Versuch, Kindern mit ihren Eltern ein Mitmachangebot in Form von Workshops zu präsentieren.

Zusätzlich gab es für Kinder einige kulturelle Darbietungen an verschiedenen Orten. Am Ende stellten Veranstalter und Besucher aller Altersklassen fest: Es war eine gelungene Veranstaltung und der Wunsch, das beim nächsten Festival zu wiederholen, kam mehr als einmal auf. Damit verbunden der Vorschlag, die Workshops nicht nur bis 14 Uhr, sondern länger anzubieten. Denn die meisten Kinder und Erwachsene hätten gerne alle zehn Angebote wahrgenommen.

Murmelkunst im Steinhaus mit Kemenate kam sehr gut an, auch bei kleineren Kindern. Es war eigentlich ganz einfach, der Erfolg groß. In einen Holzrahmen wurde eine Spanholzplatte gelegt, mit dem Pinsel dick unterschiedliche Farben an verschiedenen Stellen der Platte aufgetragen und dann eine Glasmurmel hineingelegt. Diese wurde dann durch Bewegungen hin und her geschaukelt. So wurde die Farbe mal mehr, mal weniger durch die Murmel auf der Platte verteilt. So entstanden kleine Kunstwerke, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften. Die Anleitung dazu gab Sonja Rohde. „Es macht Spaß, die Kinder mit einfachen Mitteln an den Umgang mit Farben zu gewöhnen“, sagte sie. Puzzlekunst mit Sara Strack stand in der Marktstraße an.

Die Teile wurden nicht in die dafür vorgesehenen Vorlagen gelegt, sondern frei auf eine Spanholzplatte zu Figuren, Bäumen und Blumen geklebt. Es gab auch Puzzleteile, die farbig angemalt waren. Ähnlich war die Schnipseljagd. Die Künstlerin Vera Krieg, die kürzlich nach Münden zurückgekehrt ist, hatte Bilder, buntes Papier und Kleber zur Verfügung gestellt. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Auch weitere Workshops in alten Gemäuern wurden gut angenommen. Und das nicht nur von Kindern, auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß und versuchten das eine oder andere Kunstwerk zu gestalten. Besonders in der Scherenschnittwerkstatt, in der sich Interessierte mit verschiedenen Utensilien verkleiden und sich dann hinter einer beleuchteten Leinwand als Schattenfigur mit eigenem Handy fotografieren konnten, kam bei ganzen Familien gut an. Julia Bartels und Constanze Möller standen für Anregungen zur Seite. Das kulturelle Angebot, beispielsweise mit den drei Chinesen, dem Duo Mimikry, den Kindern von St. Blasius und Herrn Müller mit der Gitarre, kam sehr gut an. Bei Herrn Müller hatten sich die Kinder vor der Bühne eingefunden, um zu steppen, zu rappen, zu tanzen und auch um mitzusingen.

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