Auch der Markt in Staufenberg-Landwehrhagen ist betroffen - Insolvenzverwalter: Ausverkauf wird rechtzeitig mitgeteilt

XL-Schleckermarkt in Landwehrhagen wird bald geschlossen

Wird in absehbarer Zeit geschlossen: Der XL-Schleckermarkt in Staufenberg-Landwehrhagen. Der Termin steht noch nicht fest. Foto: Krischmann

Staufenberg. In „recht absehbarer Zeit“ werden alle 350 XL-Schleckermärkte in Deutschland geschlossen. Von der angekündigten Schließung betroffen ist auch der erst vor einigen Jahren eröffnete XL-Schleckermarkt im Nahversorgungszentrum in Landwehrhagen.

Das teilte auf Nachfrage dieser Zeitung der Sprecher der Insolvenzverwaltung, Patrick Hacker, mit. Insolvenzverwalter Werner Schneider wickelt die Insolvenz der Drogeriekette ab.

Bundesweit sind von der Schließung 1110 Beschäftigte betroffen. Einen Zeitpunkt, wann die Filialen dicht machen, konnte der Sprecher des Insolvenzverwalters noch nicht nennen. Das Gerücht, die Märkte würden Ende des Monats bereits geschlossen, bestätigte Hacker nicht. Der Schließungstermin werde der Öffentlichkeit rechtzeitig bekanntgegeben, ebenso, wann mit dem Ausverkauf der Waren begonnen wird.

An der Eingangstür des Schleckermarktes in Landwehrhagen ist weiß auf rot zu lesen: Wir haben weiter für sie geöffnet. Und weiter: Noch keine 30 Prozent Rabatt auf alle Waren. Was geschieht mit dem Ladenlokal in Staufenberg nach der Schließung?

Wie der Sprecher des Insolvenzverwalters erläutert, gibt es zwei Möglichkeiten: Die erste und beste Möglichkeit wäre, dass der Insolvenzverwalter einen Unternehmer findet, der den Markt mit Warenbestand und Personal übernimmt. Die zweite, schlechteVariante lautet: Der Insolvenzverwalter kündigt den Mietvertrag und die Geschäftsräume stehen leer.

Am 24. März dieses Jahres hatte Schlecker die Filiale im im Schedener Gewerbegebiet an der B 3 geschlossen. Drei Mitarbeiterinnen verloren ihren Arbeitsplatz. Das Geschäft war erst im November 2010 eröffnet worden.

Vor einigen Wochen schloss auch das Schlecker-Geschäft in der Langen Straße in Dransfeld. Dieses war ebenso wie die Filiale in Scheden kein XL-Markt, sondern einer mit normaler Größe. In Hann. Münden gibt es keine Schlecker-Märkte, der letzte war am Entenbusch. (kri)

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