Zuckerrübenernte hat in Südniedersachsen begonnen

Betrieb auf den Feldern: Die Zuckerrübenernte in der Region hat begonnen. Foto: Mühlhausen

Altkreis Münden. In der Region hat die Ernte der Zuckerrübenernte begonnen. Zunächst wurden Zuckerrüben für Biogasanlagen geerntet, aber mittlerweile auch schon für die Zuckerfabriken in Schladen und Nordstemmen.

Die Fabriken in Wabern und Warburg öffnen am 5. Oktober ihre Tore.

Die Ernte wird heute fast ausschließlich überbetrieblich erledigt: Für 220 Zuckerrübenanbauer in den Landkreisen Göttingen, Kassel und im Werra-Meißner-Kreis roden, verladen und transportieren die Töchterunternehmen des Maschinenringes Göttingen die süße Feldfrucht. In diesem Jahr hätten die Landwirte ihre Anbaufläche deutlich reduziert: „Während wir 2014 noch auf 2800 Hektar gerodet haben, sind wir in diesem Jahr bei etwa 2600 Hektar Fläche“, sagt Jan Hampe, Geschäftsführer des Maschinenrings Göttingen. Der Rübenanbau für Zuckerfabriken ist durch eine Lieferquote reglementiert. Insbesondere die sehr gute Rübenernte des Vorjahres habe dazu beigetragen, dass Landwirte ihre betriebseigene Lieferquote für dieses Jahr zum Teil schon im Vorjahr erfüllt hätten und dadurch in diesem Jahr weniger Zuckerrüben angebaut haben. Hampe geht von einer durchschnittlichen Erntemenge von gut 70 Tonnen pro Hektar und einem Zuckergehalt von 17 Prozent aus: „Wir ernten also pro Hektar, also 10.000 Quadratmetern, fast 13 Tonnen reinen Zucker.“

In der Regel ist bis Mitte November die Zuckerrübenernte abgeschlossen. Da die Zuckerfabriken in Schladen, Nordstemmen, Wabern und Warburg jedoch nur eine begrenzte Menge auf einmal verarbeiten können, werden die Zuckerrüben auch in unserer Region einige Wochen länger in großen Haufen am Feldrand liegen, ehe wohl zum Jahreswechsel die letzten Rüben verladen und abtransportiert worden sind.

Achim Hübner, Geschäftsführer beim Landvolk Göttingen bittet die Kraftfahrer in diesen Wochen um besondere Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Zum einen durch die großen, aber sehr langsam fahrenden Rübenroder sowie Verladefahrzeugen und Transport-Lkw. Zum anderen könne trotz großer Sorgfalt nicht ausgeschlossen werden, dass besonders bei feuchter Witterung die Straßen verschmutzen. (phl)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.