„Fördergemeinschaft Tillyschanze“ offensichtlich auf einem guten Weg

Treffen im Schmucken Jäger: Die Zukunft der Tillyschanze bewegt doch viele Bürger. Foto: Huck

Hann. Münden. Es sollte die Gründungsversammlung werden, doch dann konnte der Verein „Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze“ noch nicht aus der Taufe gehoben werden.

Immerhin 50 interessierte Bürger waren am Donnerstagabend in den Schmucken Jäger gekommen, nachdem bereits zwei Treffen an der Schanze vorangegangen waren. Der Entwurf der Satzung wies jedoch einige Formfehler auf, was Anlass zu regen Diskussionen gab.

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Im Vordergrund stand dabei Paragraph 2, in dem es um den Zweck und das Ziel des Vereins geht. Über das Ziel waren sich alle Anwesenden einig: „Die Anlage der Tillyschanze mit ihrem Turm und dem Außengelände auf hessischem und niedersächsischem Gebiet als Wahrzeichen der Stadt Hann. Münden sowie touristischen und kulturellem Ort im Grenzgebiet zu sichern und auszubauen“.

Strittig war allerdings, wie dieses Ziel erreicht werden soll und was im Vordergrund der Bemühungen stehen soll: Die Verbesserung der Erreichbarkeit der Tillyschanze oder die bauliche Erhaltung und Unterhaltung.

Heiß diskutiert wurde vor allem der mögliche Bau einer Seilbahn zur Tillyschanze vom Tanzwerder aus, nach Vorbildern von bewährten Seilbahnsystemen im Harz oder im Sauerland.

Durch die Versammlung führte der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke. Es assistierten die Geschäftsführerin des Touristikvereins, Antje Jahn, die den touristischen Aspekt der Tillyschanze beleuchtete, der Städtische Baudirektor Friedhelm Meyer, der den aktuellen Planungsstand im Bezug auf die Sanierung der Tillyschanze mitteilte, und der Wirt der Waldgaststätte, Reinhold Heck.

Ronald Schminke stellte bereits Kandidaten für den möglichen Vorstand vor, betonte aber, dass weitere Vorschläge möglich seien: „Wir freuen uns über jeden, der mitarbeiten möchte; je mehr sich engagieren, desto sicherer der Erfolg.“ Schminke selbst möchte wegen seiner politischen Arbeit nicht Teil des Vorstands werden, da der Verein auch in der Außenwirkung politisch unabhängig sein sollte. Als möglichen Vorsitzenden schlug er den Mündener Gunnar Steinmann vor.

Da die Gründung des Vereins „Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze“ erst mit endgültiger Fassung der Satzung möglich ist, soll diese jetzt einem Notar vorgelegt und bis zum nächsten Treffen abgesegnet werden.

Aber bereits am Donnerstag bekundeten viele der Anwesenden großes Interesse, dem Verein beizutreten.

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