Kommentar zur A7-Baustelle: Endlich gehandelt

Die Unfälle an der A7-Baustelle bei Guxhagen häufen sich. Hessen Mobil zieht jetzt Konsequenzen. Das war längst überfällig, sagt Kreisredakteur Peter Ketteritzsch.

Nach dem neuerlichen Lkw-Auffahrunfall an der A 7-Baustelle bei Guxhagen, der sich genau eine Woche nach dem Horror-Crash mit drei Toten ereignete, hat Hessen Mobil endlich gehandelt: Für Lastwagen ist in dem gefährlichen Streckenabschnitt jetzt nur noch Tempo 60 erlaubt. Überdies soll eine Stauwarnanlage die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf die Gefahrenstelle aufmerksam machen.

In die Erleichterung über die richtige Entscheidung der Behörde, die A7 zwischen Guxhagen und dem Südkreuz Kassel etwas sicherer zu machen, mischen sich allerdings Ärger und Erstaunen. Und zwar darüber, dass die Baustelle nicht von Anfang an bestmöglich gesichert wurde. Auch ohne lange Analysen und Verkehrsbeobachtungen war schließlich damit zu rechnen, dass es zu Unfällen kommen würde.

Gebannt ist die Gefahr an der A 7-Baustelle nicht, sie wird lediglich reduziert. Deshalb muss auch die Polizei dort weiterhin präsent sein, um verantwortungslosen Lkw-Fahrern gezielt das Handwerk zu legen.

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