Claudia Feser über die Wiederwahl von Tigges

Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Spangenberg: Alles beim Alten

Nun bleibt also alles beim Alten: Peter Tigges (CDU) wurde als Bürgermeister von Spangenberg wiedergewählt, zum zweiten Mal. Damit hat Tigges der SPD erneut den Bürgermeistertitel weggeschnappt.

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 Vor sechs Jahren holte er einen ganz knappen Sieg, diesmal betrug sein Vorsprung zum Herausforderer Wilfried Dräger immerhin fast 20 Prozent. Was hat ihm den Wahlsieg gebracht? Ein überzeugender Wahlkampf kann es nicht gewesen sein, den gab es nämlich kaum. Erst auf der Zielgeraden stellte sich Amtsinhaber Tigges den Wählern – ohne neue Ziele aufzustellen. Er versprach lediglich, den bisherige Weg weiterzugehen. Zweifelsfrei hatte Tigges einen Amtsbonus, er ist eingearbeitet, kann die Verwaltung strukturiert leiten. Künftig wird vor allem seine Überzeugungskraft gefragt sein, will er die Stadt in seinem Sinne voranbringen – gegen eine absolute SPD-Mehrheit im Parlament. Tigges’ neue Amtszeit beginnt im April 2016; dann wird feststehen, wie die Spangenberger Mehrheitsverhältnisse nach der Kommunalwahl sind.

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