Sieben Küken sind geschlüpft

Nach Vandalismus im Vorjahr: Endlich Nachwuchs für Witzenhäuser Schwanenpaar

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Sieben Küken sind im Schwanennest unterhalb der Werrabrücke zur Welt gekommen.

Im vergangenen Jahr hatten Unbekannte die Eier im Nest der Höckerschwäne an der Witzenhäuser Werrabrücke zerstört, jetzt gibt es endlich Nachwuchs.

Wie der Ortsbeauftragte für den Vogelschutz, Wolfgang Maronde, mitteilt, haben die Schwäne am Montag alle sieben Eier ausgebrütet. „Seit Sonntagmorgen sind die Küken unter großen Zuspruch und Begeisterung der Passanten geschlüpft.“ 

Höckerschwäne seien Nestflüchter, sagt Maronde. „Das Nest wird innerhalb eines Tages verlassen.“  Die Brutzeit dauert 35 bis 41 Tage und sei gefühlt relativ lang. Das treue Wärmen der Eier hat sich jetzt offenbar für das Schwanenpaar ausgezahlt. Zeitgleich mit den Schwänen seien derzeit regelmäßig ein Nilganspaar mit zehn Küken und eine Stockente mit sieben Jungen auf der Werra zu sehen, empfiehlt Maronde einen Besuch zum Vögel-Beobachten an der Werrabrücke.

Altes Brot sollte man dann aber zuhause lassen. Der Ortsbeauftragte für den Vogelschutz warnte bereits im April davor, den Wasservögeln Nahrung zu geben: „Das Füttern gefährdet die Brut und die Küken, da damit nur Ratten angelockt werden.“ Die Wildtiere fänden auch so genügend Futter in der Natur. Im vergangenen Jahr haben sich Brotreste und anderer Müll im Schwanennest angesammelt, wie der Ortsbeauftragte für Vogelschutz beklagt. 

"Nach einem kurzen Bad kommt Frau Höckerschwan zurück zur neuen Familie", schreibt Vogelschutzbeauftragter Wolfgang Maronde zu diesem Bild.

Der örtliche Tierschutzverein hat aus diesem Grund auch gemeinsam mit der Stadt entsprechende Warnschilder an der Werrabrücke aufgestellt. Weitere im Stadtpark sollen folgen.

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