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13 Orte im Dorf-Wettbewerb im Kreis Kassel

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Von: Bernd Schünemann

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Ländliche Idylle in Hümme mit Wasser, Bäumen und Fachwerkhäusern.
Ländliche Idylle: Auch der Hofgeismarer Stadtteil Hümme ist in diesem Jahr beim Wettbewerb „Unser Dorf“ wieder dabei. Um Idylle allein geht es in dem Wettbewerb allerdings schon längst nicht mehr. © Privat/Archiv

Im Landkreis Kassel ist die Beteiligung im hessenweiten Vergleich traditionell hoch: 13 Orte haben sich für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet.

Kreis Kassel – Vom 11. bis zum 19. Mai reist eine Delegation durch den Kreis und nimmt die Dörfer beim Regionalentscheid unter die Lupe. Die Orte können allein schon aus ihrer Teilnahme viele Impulse für ihre weitere Entwicklung ziehen – unabhängig von der Platzierung. „Die Teilnahme lohnt sich also immer“, sagt Patricia Ruffini. Die Mitarbeiter der Demografieagentur des Landkreises organisiert „Unser Dorf“ und leitet auch die Bewertungskommission.

Bewertet werden vier Kategorien: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziales Engagement und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung im Dorf und der Bezug zur Landschaft. Die Orte sollen der Jury vorstellen, welche Ziele sie sich gesetzt haben und was man in ihrem Dorf tut, um diese Ziele zu erreichen. Die Kommission achte insbesondere auf die mit bürgerschaftlichem Engagement geschaffenen Projekte.

Eigentlich sollte der Regionalentscheid schon 2020 stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie musste auch dieser Wettbewerb mehrfach verschoben werden. Deswegen wird es für die erfolgreichsten Teilnehmer in diesem Jahr zeitlich eng. Denn nach der ersten Runde im Mai findet etwa drei Monate später der Landesentscheid statt. Die beiden Erstplatzierten müssen sich schon im August oder September der Beurteilung durch die Landeskommission stellen. 2023 wird der Bundesentscheid ausgerichtet. 2024 startet der Dorf-Wettbewerb mit dem Regionalentscheid wieder in die nächste Runde.

Hessenweit die meisten Teilnehmer

In Hessen bilden eigentlich jeweils zwei Landkreise eine eigenständige Bewertungsregion. Der Landkreis Kassel hat mit 13 Teilnehmern die meisten Anmeldungen. Deshalb bilde er allein eine Bewertungsregion, erläuterte Ruffini.

Das Land hat für diese erste Wettbewerbsrunde die Preisgelder erhöht. Der erstplatzierte Ort erhält 5000 Euro. (Bernd Schünemann)

Diese Orte machen mit

Am Wettbewerb nehmen Hofgeismar-Hümme und -Schöneberg, Trendelburg-Deisel und -Langenthal, Wesertal-Gieselwerder, Bad Karlshafen-Helmarshausen, Naumburg-Altenstädt, Calden-Fürstenwald, Emstal-Balhorn, Baunatal-Guntershausen sowie Wolfhagen-Bründersen, -Niederelsungen und -Istha teil. Im Kreis gelang es zuletzt Wesertal-Oedelsheim 2016, sich für die Teilnahme am Bundesentscheid zu qualifizieren. Der Ort bekam eine Bronzemedaille. (Bernd Schünemann)

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