Windkraftanlagen besichtigt

200 Meter hohe Giganten: Hofgeismarer bekamen Eindruck von Heuberg-Plänen

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Betriebsleiter Oliver Maier zeigte den Besuchern die Technik im Inneren. Zum Aufstieg gibt es in den größeren Anlagen einen Zwei-Personen-Aufzug. Im Keller ist ein Auffangbecken für Flüssigkeiten.

Hofgeismar/Bad Arolsen. Welche Konsequenzen hätte der geplante Bau von Windkraftanlagen am Heuberg? Bei einer Besichtigung konnten sich die Bürger einen Eindruck verschaffen. 

Am Wochenende konnten Bürger aus Hofgeismar und Umgebung mehrere Windkraftanlagen bei Bad Arolsen und bei Wolfhagen besichtigen und Rückschlüsse auf den geplanten Bau von 200 Meter hohen Windkraftanlagen am Heuberg bei Hofgeismar ziehen.  

Sie sahen selbst, wie die Anlagen im Wald stehen, wie viele Bäume für den Bau weichen mussten und wie es im Inneren aussieht.  Die Anlagen bei Mengeringhausen sind erst im September in Betrieb gegangen, so dass die Baustellenspuren und die zum Antransport der Bauteile genutzten Flächen noch sichtbar waren. In kurzer Zeit würden sie schon wieder bewachsen sein, erklärten die Vertreter des Planungsbüros wpd (Kassel), die die Busfahrt organisiert hatten.

Während der Fahrt im Bus und vor Ort diskutierten die Fahrtteilnehmer intensiv mit den Entwicklern sowie dem Bad Arolser Bürgermeister sowie dem zuständigen Förster über die Probleme bei der Umsetzung,  die Bedingungen beim Bau und die jetzige Akzeptanz der Anlagen. Auf dem Hinweg hatten Windkraftgegner aus Mengeringhausen die Zufahrt mit einem Misthaufen und Plakaten blockiert, um darauf hinzuweisen, dass sie noch existieren und weiterhin die Windkraftanlagen ablehnten.

Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth bedauerte, dass nur 26 Personen die Gelegenheit nutzten, sich mit eigenen Augen ein Bild zu verschaffen. Befürworter wie Kritiker hätten damit ihre Standpunkte überprüfen können. 

Von Thomas Thiele

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