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30 Millionen Euro für Straßen im Kreis Kassel

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Von: Bernd Schünemann

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Die Diemelbrücke für die Landesstraße in Eberschütz. Die Brücke muss saniert werden.
Die Diemelbrücke in Eberschütz. Die Brücke der Landesstraße wird von Hessen Mobil in diesem Jahr saniert. © Thomas Thiele

Rund 30 Millionen Euro investieren der Bund und das Land Hessen in den Ausbau der Bundes- und Landesstraßen im Kreis Kassel in diesem Jahr.

Kreisteil Hofgeismar – 14,5 Millionen werden allein für Bau oder Erneuerung von Bundesstraßen aufgewandt. Im Kreisteil Hofgeismar wird weiter an den Umgehungsstraßen von Calden und Bad Karlshafen/Helmarshausen sowie an der Sanierung der Ortsdurchfahrt von Vaake (B 80) gebaut. Neu im Programm sind die grundhafte Erneuerung der B 7 zwischen Breuna-Niederlistingen und Calden-Obermeiser sowie die Sanierung der Geh- und Radwegebrücken im Zuge der B 80 zwischen Veckerhagen und Glashütte.

Außerdem arbeitet Hessen Mobil an 13 Projekten an Landesstraßen im Kreis. Dafür sind insgesamt knapp 16 Millionen Euro als Investitionssumme vorgesehen, berichtete Marco Lingemann, Sprecher der in Bad Arolsen ansässigen Behörde. Drei Projekte davon wurden 2021 begonnen und werden in diesem Jahr fortgesetzt. Eins der drei begonnenen Projekte ist die Baustelle an der Straße zwischen Gieselwerder und Oedelsheim. Die hatte wegen der aufwändigen Umleitungen in der Region für Diskussionen gesorgt. Dort muss der Untergrund aufwändig mit Beton befestigt werden, bevor der Straßenkörper erneuert werden kann.

Die Bauvorhaben sind zwangsläufig mit Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer verbunden. Die sind unumgänglich, damit die Straßen anschließend langfristig wieder zur Verfügung stehen und genutzt werden können.

Aufwändige Sanierung in Gottsbüren

Zwei Projekte führen ebenfalls zu erheblichen Einschränkungen. Im Trendelburger Stadtteil Gottsbüren muss die Stützwand an der Landesstraße in Richtung Gieselwerder erneuert werden. Um den Arbeitsschutz an der etwa 100 Meter langen Baustelle zu gewährleisten, muss Hessen Mobil die Straße während der Arbeiten voll sperren. Gerechnet wird mit etwa sechs Monaten Bauzeit, die Arbeiten sollen im Juni beginnen. Das zweite Projekt ist die Sanierung der Diemelbrücke in Trendelburg-Eberschütz. Dort schätzt die Behörde die Bauzeit auf sieben Monate. Die Straße muss in dieser Zeit voll gesperrt werden, heißt es von Seiten Hessen Mobils.

Für beide Baustellen erstellt Hessen Mobil noch Verkehrskonzepte für die Verkehrsführung während der Bauarbeiten. (Bernd Schünemann)

Hessen Mobil: So wenig wie möglich Beeinträchtigungen

Um die Beeinträchtigungen durch Straßenbaustellen so gering wie möglich zu halten, erarbeite Hessen Mobil zu jedem größeren Bauvorhaben zum Teil umfangreiche Verkehrskonzepte, sagte Behördensprecher Marco Lingemann. In die Konzepte fließen „die Belange aller Betroffenen ein“. Sie werden mit Fachbehörden wie Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehr, öffentlichem Nahverkehr und den Ordnungsämtern sowie der Straßenverkehrsbehörde des Kreises abgestimmt. (Bernd Schünemann)

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