Das Agrarfest in Gottsbüren: Wo es nach Diesel duftet

So wurden Bretter gemacht: Helmut Bunzenthal und Adolf Graw (von links) bedienten die Langholzsäge, ein Vereinseigentum aus den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Foto: Tanja Temme

Gottsbüren. Lärmende Motoren sind für sie Musik, Dieselabgase ein schöner Duft und überhaupt lieben Schlepperfreunde eigentlich alles an ihren alten Schätzchen. Doch nicht nur Liebhaber historischer Landmaschinen kamen beim großen Agrarfest in Gottsbüren auf ihre Kosten. Hunderte von Gästen zog es am Wochenende zum örtlichen Sportplatz, wo neben Dieselgesprächen auch allerlei für die gesamte Familie geboten wurde.

Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren

Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
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Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren
Viele Besucher und historische Maschinen bei Agrarfest in Gottsbüren © Temme

Mehrere Stunden waren nicht wenige mit ihren Oldtimern aus der Landwirtschaft unterwegs, um den Trendelburger Stadtteil zu erreichen. „Einer unserer Teilnehmer ist sogar aus Thüringen hier hergekommen“, sagte Gerrit Schleifer vom veranstaltenden Verein für historische Agrar- und Forsttechnik. Er sei mit seinem Bulldog ganze fünf Stunden von Leinefelde hierher gefahren. Deshalb kommen die meisten auch schon am Freitagabend, übernachten im Fahrerlager nahe des Sportplatzes. Dort hatten sich auch die Mitglieder des Vernawahlshäuser Heimatvereins einmal wieder niedergelassen. Alte Bauwagen, die als Schlafstätten und Küche umfunktioniert worden waren, Sitzgelegenheiten und natürlich einen großen Grill hatte die Gruppe für ihren Ausflug dabei. „Außerdem stammt das älteste Fahrzeug der Veranstaltung von uns - einen kleinen Holder Piccolo von 1936 haben wir mitgebracht“, erklärte Vereinschef Andreas Pohl.

Dieser war einer von 200 alten Traktoren, die beim Fest nicht nur ausgestellt waren, sondern teilweise auch zum Einsatz kamen. Da wurden Touren auf alten Lanz und Fendt gemacht, beim Containerziehen gezeigt, wieviel Kraft in den Maschinen steckt oder vorgeführt, wie einst ein Acker gepflügt wurde. Mehrere Tonnen an Gewicht zu ziehen, sei für viele Traktoren keine Problem, hieß es da aus Kennerkreisen, und das wurde auch mit dicken Staubwolken bewiesen.

Übrigens waren die Schlepper fast alle spitzenmäßig restauriert, überwiegend sogar mit frischen Lack auf Hochglanz gebracht. Zu sehen waren auch ein paar schon ergraute Exemplare, eben solche mit Glühkopf aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, deren Motor extra entzündet werden muss. „Normalerweise machen noch Treckerfreunde bei uns mit, doch da viele kein Verdeck haben, war ihnen die Fahrt in der Hitze zu anstrengend.“

Neben der großen Ausstellung hatten die Besucher Gelegenheit Forstleuten bei einem Wettbewerb im Umgang mit der Motorsäge über die Schulter zu schauen. Fachmännisch fällten sie Bäume, schnitten exakte Baumscheiben oder entasteten einen Stamm in Sekundenschnelle. Und wem das nicht genug war, der schaute, wie früher Bretter hergestellt wurden oder stattete dem Markt mit seinen vielen Angeboten einen Besuch ab. Außerdem gab es erstmals die Möglichkeit mit einem Hubschrauber Gottsbüren von oben kennenzulernen.

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