Unternehmen und Institutionen stellten Berufe oder Ausbildungsangebote an Albert-Schweitzer-Schule vor

Kontakte für die Zukunft knüpfen

Praxisnah Berufsfelder vorstellen (von links): Rickhard Nemeth und Rhea Terlinden, Azubis bei der Firma SMA, stellten mit Ausbildungsleiter Klaus Hennemann und Azubi Florian Vogt den Schülern Johann Habein (Mitte) und Hendrik Möst ihre Arbeit vor. Foto: Frangenberg

Hofgeismar. Kontakte zur Berufswelt knüpfen – das stand gestern auf dem Stundenplan der Schüler der Albert-Schweizer-Schule. 20 Unternehmen und Institutionen wie beispielsweise die Uni Kassel, die Firma SMA, die Bundeswehr, das hr-Fernsehen oder auch die HNA stellten Berufswege vor. Organisiert wurde dieser Tag von der Schule in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Kassel-Hofgeismar.

„Auch wenn viele Schüler ein Studium anstreben, ist es wichtig auch Ausbildungsberufe vorzustellen. Diese sind besonders interessant für Schüler die nach der Stufe 12 abgehen und die Fachhochschulreife anstreben", sagte Schulleiter Waldemar Gries.

Die Schüler Johann Habein und Hendrik Möst interessierten sich beide für Ausbildungsberufe bei der Firma SMA, die Solartechnik herstellt. „Ich möchte in Richtung Industriemechanik gehen“, sagt der 16-jährige Johann.

Nicht nur Informationen bekommen sondern auch praktisches Arbeiten mit einem Lötkolben stand bei der SMA Berufsinformation für Johann an. Ausbildungsleiter Klaus Hennemann stellte gemeinsam mit drei Auszubildenden das Unternehmen vor, gab Bewerbungstipps und erklärte an alltäglichen, schülerfreundlichen Beispielen, wie viel Strom verbraucht wird.

„Zwei Stunden am Computer zocken, kostet eine Kilowattstunde, also ungefähr 28 Cent“, sagte er, um die Schüler für die Thematik Energienutzung zu sensibilisieren.

Der 17-jährige Schüler Hendrik Möst war am Ende überzeugt von der Präsentation der kaufmännischen Ausbildungsberufe. „Jetzt muss ich nur noch mein Zeugnis anpassen und mich im Fach Deutsch mehr anstrengen“, sagte er lachend.

Für Thomas Berg, Präsident des Rotary Clubs Kassel-Hofgeismar, war es wichtig, den jungen Menschen eine Orientierungshilfe zu geben. „Die drei Säulen zum Lebensglück bestehen aus Gesundheit, Familie/Freunde und dem Beruf. Es ist deshalb sehr wichtig, sich für den Richtigen Job zu entscheiden“, so Berg. Wenn es in einer der Säulen Probleme gebe, könne man das wegstecken, wenn es aber in zwei der Säulen so wäre, würde man krank. Junge Menschen sollten herausfinden was ihnen Spaß macht und den Mut haben, sich zu entscheiden wofür sie brennen, sagte Berg, der selber auch seinen Beruf als Rechtsanwalt vorstellte.

Auch Schulleiter Gries hatte einen Tipp: „Sich breit informieren, alle seine Möglichkeiten nutzen und vielleicht auch mal unkonventionell denken“, riet er.

Die insgesamt 500 Schüler konnten sich zwei Informationsveranstaltungen aussuchen, die sie besuchen wollten. Zwischen den Präsentationen konnten sie Fragen stellen oder Kontakte zu den Unternehmen knüpfen.

Von Jil Frangenberg

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