Bürgermeister Bernhard Klug sichert Unterstützung zu – Unter Trümmern fand sich kein Feuerlöscher

Angler sind am Boden zerstört

Komplett zerstört: Detlef Schminke, Bauamtsleiter der Stadt Trendelburg, machte gestern Morgen Fotos von der Ruine für die Versicherung. Foto: Vossen

Eberschütz. Ein Bild der Zerstörung bot gestern Morgen das Vereinsheim der Angelsportler in Eberschütz. Die Vereinsmitglieder sind am Boden zerstört. Hatten sie doch erst vor fünf Jahren das Gebäude auf Vordermann gebracht.

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Hier trafen sie sich zu geselligen Runden und lagerten ihre Gerätschaften. In der Nacht zum Montag brannte die ehemalige Badeanstalt des Trendelburger Stadtteils komplett aus.

Ein in der Nachbarschaft wohnender 68-jähriger Mann hatte das Feuer bemerkt und die Rettung informiert. „Wir sind erschüttert“, sagte Udo Widera, Vorsitzender des Angelsportvereins gestern Morgen während einer ersten Begehung vor Ort. Die Mitglieder des Vereins hatten mehr als 2000 Arbeitsstunden in den Ausbau des Gebäudes investiert. Die Immobilie hatte zuletzt einen neuen Dachstuhl und einen Anbau erhalten. Von dem Heim profitierten neben den Anglern auch die jugendlichen Schwimmer, die während des Sommers zum Baden an diese Stelle der Diemel kommen.

Ziel ist Wiederaufbau

Trendelburgs Bürgermeister Bernhard Klug sicherte dem Angelsportverein seine Unterstützung zu. Das Gebäude sei über die Stadt versichert gewesen; einem Wiederaufbau sehe er daher gelassen entgegen.

Seltsam allerdings sei eine Sache: So sei gestern bei der Spurensuche in den Trümmern kein Feuerlöscher gefunden worden. Den allerdings habe es in dem Vereinsanwesen immer gegeben.

„Die Schadenssumme liegt bei über 60 000 Euro“, stellte Detlef Schminke, Bauamtsleiter der Stadt Trendelburg fest. Die Polizei schätzte den Schaden etwas geringer ein und sprach von einer Summe in Höhe von 50 000 Euro. (ziv/ant) Weitere Fotos vom zerstörten Anglerheim in Eberschütz gibt es im Internet auf www.hna.de/foto.

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