Arbeiten Sie grün – So funktioniert Umweltschutz im Büro

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Achten Sie nicht nur zu Hause auf Umweltschutz, sondern auch im Büro: Schalten Sie Ihren Bildschirm aus, wenn Sie sich einen Kaffee holen.

Müll trennen, weniger Wasser verbrauchen, nachts die Heizung abschalten – zu Hause bemühen sich viele Menschen um einen klimaschonenden Lebensstil. Aber wie sieht es mit dem Umweltschutz im Büro aus? Wir verraten Ihnen, welche Umweltsünden im Arbeitsalltag lauern und wie Sie diese vermeiden.

Umweltsünde Nummer 1: Hoher Papierverbrauch

Der Vertrag für den Kunden, die Agenda für die Sitzung oder der Urlaubsantrag für den Chef – je nachdem in welcher Branche Sie arbeiten, verbrauchen Sie täglich eine ganze Menge Papier. Der erste Schritt für mehr Umweltschutz im Büro: Überlegen Sie, ob Sie wirklich alle Dokumente ausdrucken müssen. Manchmal reicht es, sich Notizen zu machen oder die Informationen auf dem Laptop zu speichern.

Wenn Sie Dokumente für den internen Gebrauch ausdrucken, benutzen Sie Recycling-Papier. Der große Vorteil: Es wird aus Altpapier hergestellt, sodass kein Baum gefällt werden muss. Für 3.000 Seiten weißes Büropapier hingegen werden ungefähr 50 kg Holz verarbeitet.

Flyer, Visitenkarten oder Kundenbriefe sollen perfekt aussehen. Deshalb verwenden Sie weiterhin Frischfaserpapier. Kaufen Sie das Papier und die Druckprodukte nur bei Firmen, die mit den Gütesiegeln FSC® und PEFCTM ausgezeichnet sind. Die beiden Zertifizierungen stellen sicher, dass das Holz für das Papier aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammt. Für die Herstellung wurde nicht illegal Wald gerodet.

Umweltsünde Nummer 2: Elektrische Stromfresser

So wie für Papier gibt es auch für Drucker, Computer und Telefone Prüfsiegel. Sind elektrische Geräte mit einem solchen Gütezeichen versehen, erfüllen sie wichtige Umweltschutz-Bedingungen. Trägt Ihr PC zum Beispiel das Umweltzeichen „Blauer Engel“, verbraucht er wenig Energie, hat eine Energiesparfunktion und ist leicht zu recyceln.

Im Vergleich zum Computer selbst frisst der Bildschirm besonders viel Strom. Schalten Sie ihn deshalb aus, wenn Sie nicht am PC arbeiten. Das lohnt sich auch für kurze Arbeitsunterbrechungen wie ein Telefonat oder den Gang in die Kaffeeküche. Wenn Sie Mittagspause machen oder einen längeren Termin haben, sollten Sie Ihren Computer herunterfahren.

Kleine Umweltsünden vermeiden – für noch mehr Umweltschutz:

  • Speichern Sie Ihre Dokumente, Fotos und Videos auf einem USB-Stick anstatt sie auf eine CD zu brennen. Wenn Sie CDs benutzen, verwenden Sie auf jeden Fall welche, die wiederbeschreibbar sind.
  • Achten Sie darauf, umweltfreundliche Stifte und Klebstoffe zu kaufen. Verzichten Sie auf Filzstifte und Kleber, der Lösungsmittel enthält.
  • Wenn Sie das Büro als letzter verlassen, kontrollieren Sie, ob alle elektrischen Geräte und Lampen ausgeschaltet sind. Nicht nur Ihr eigener PC, sondern auch der Kopierer im Gang und das Licht auf der Toilette.

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