Markt passt nicht ins neue Unternehmenskonzept

Schwerer Schlag für Bad Karlshafen: Nach Rewe schließt nun auch Aldi

Bad Karlshafen. Ein weiterer schwerer Schlag für Bad Karlshafen als Einkaufsstadt: Nach der Schließung des Rewe-Marktes vergangenen Oktober wird zum 31. Juli auch die Aldi-Filiale ihre Pforten schließen.

Das hat die Zentrale von Aldi Nord in Essen auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Grund für die Schließung sei, „dass sich die bestehende Filiale nicht für unser neues Filialkonzept ’ANIKo’ (Aldi Nord Instore Konzept) eignet, das derzeit im gesamten Aldi Nord Gebiet im Zuge der Modernisierung unserer Filialen ausgerollt wird“, teilt Pressesprecherin Anna Steinweger mit.

ANIKo gilt als das größte Umbauprojekt in der Aldi-Geschichte. Das Unternehmen begann vergangenes Jahr mit der Modernisierung seiner 2300 Märkte. Sie sollen heller und freundlicher werden, das Angebot bei frischer Ware soll deutlich ausgebaut werden.

Wenn ANIKo in Bad Karlshafen auch nicht mehr zum Zuge kommt, in den Filialen der Umgebung wird es realisiert. So teilt die Zentrale mit, dass „für unsere Kunden die Aldi Märkte in Beverungen, Uslar, Hofgeismar und Borgentreich weiterhin zur Verfügung stehen“.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

Die Aldi-Mitarbeiter in Bad Karlshafen sollen nach der Schließung des Marktes auf die umliegenden Filialen verteilt werden. „Sie bleiben somit alle bei Aldi Nord beschäftigt“, teilt Anna Steinweger mit.

Bad Karlshafens Bürgermeister Marcus Dittrich wurde von Aldi vor einer Woche über die Schließung informiert. Die Entscheidung sei für die Stadt „keine gute Nachricht“, wenngleich dieser Schritt über die Jahre absehbar gewesen sei. Nach Angaben des Unternehmens lägen der Schließung wirtschaftliche Erwägungen zu Grunde. Offenbar sei die Kundenfrequenz an dem Standort zu schwach gewesen, folgert Dittrich. Mit dem Eigentümer des Geländes an der Saline werde er nun Gespräche über die Zukunft führen. 

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