Asphalt für den neuen Weser-Radweg

Freude bei der Arbeit: Gut lachen hatten Ingenieur Wolfgang Rost (von links) und Revierförster Waldemar Reuter, als sie Bürgermeister Hartmut Koch mit der Kreuzhacke und Landrat Michael Wickmann mit der Schaufel am Weserradweg zusahen. Fotos: Dumnitz

Wahmbeck. In gut drei Wochen sollen die Bauarbeiten an der künftigen Hauptroute des Weserradweges auf niedersächsischer Seite zwischen Wahmbeck und Bad Karlshafen abgeschlossen sein.

Das sagte Northeims Landrat Michael Wickmann beim symbolischen Spatenstich auf dem 4,5 Kilometer langen Teilstück am Waldrand oberhalb der Weser. Dort wird bereits seit zwei Wochen gearbeitet.

Den Unterbau des bisherigen Schotterweges der Niedersächsischen Landesforsten halten die Experten für geeignet. Deshalb wurde lediglich die Oberfläche abgeschoben und an einzelnen Stellen aufgebaut. Ab der kommenden Woche soll eine acht Zentimeter dicke und drei Meter breite Asphalt-Tragschicht aufgebracht werden, damit der bedeutende und beliebte Weserradweg (bundesweit unter den ersten fünf) künftig besser zu befahren ist. Nach der Fertigstellung wird der Abschnitt zwischen Lippoldsberg und Karlshafen als Hauptweg ausgeschildert. Die bisherige Route parallel zur Bundesstraße 80 auf der hessischen Weserseite werde dann die Alternativroute.

Attraktiver für Touristen

Den neuen Abschnitt findet Wickmann für Touristen äußerst attraktiv und abwechslungsreich. Die Verlegung sei 2012 über das Projekt Qualitätsoffensive Weserradweg initiiert und mit den hessischen Nachbarn abgestimmt worden. Der Landkreis setze sich durch das Engagement für mehr Fahrradtouristen in der südniedersächsischen Region ein.

Eingeteilt sind die Arbeiten in drei Bauabschnitte: in das Teilstück zwischen Karlshafen und Wahmbeck, den bereits neu asphaltierten Bereich hinter dem Holzkohlewerk in Bodenfelde, zu dem auch die Entschärfung von zwei Kurven an der Promenade unterhalb des Kahlbergs gehört, und in die Erneuerung der Brücke zwischen Lippoldsberg und Bodenfelde. Da ist der Kreis Northeim mit 169.000 Euro beteiligt, 100.000 Euro zahlt Hessen. Die Brücke soll aber erst ab dem Frühjahr 2015 erneuert werden.

707.000 Euro Kosten

Die Kosten für alle drei Baumaßnahmen liegen bei insgesamt 707.000 Euro. Der Kreis zahlt 304.000 Euro, 303.000 Euro gibt es als Zuschuss von der Europäischen Union über die NBank.

Die Planung obliegt dem Ingenieurbüro Keuntje aus Freden, gebaut wird von der Firma Eurovia aus Osterode.

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