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Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen feiert 50. Geburtstag

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Von: Markus Löschner

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Zum 50. Geburtstag der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen gab es zahlreiche Aktionen. Unter anderem trat auch die Schülerband auf und zeigte ihr Können auf der Bühne. Darüber hinaus gab es unter anderem Programm der Tanz- und Theatergruppen, der Minitrampolin AG und der Taekwondo-AG.
Zum 50. Geburtstag der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen gab es zahlreiche Aktionen. Unter anderem trat auch die Schülerband auf und zeigte ihr Können auf der Bühne. Darüber hinaus gab es unter anderem Programm der Tanz- und Theatergruppen, der Minitrampolin AG und der Taekwondo-AG. © Markus Löschner

Die Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen hat am vergangenen Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Langweilig wurde es auf dem Pausenhof auf jeden Fall nicht.

Bad Karlshafen – Vor 50 Jahren wurde die Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen als erste integrierte Gesamtschule der Region gegründet. Zu einer „Perle der nordhessischen Schullandschaft“ reifte sie nach den Worten von Annette Knieling, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Kassel, seitdem heran. Was die Schule leistet, zeigte sie der Öffentlichkeit am vergangenen Samstag mit einer riesigen Geburtstagsparty.

Das sechsstündige Programm ließ keine Wünsche offen und der Ansturm der Gäste aus dem Dreiländereck sorgte zeitweise für Verkehrschaos in der gesamten Stadt.

Zum fünfzigsten Geburtstag ließ es die Marie-Durand-Schule so richtig krachen. Unzählige Besucher erlebten am Samstag einen ganzen Tag lang Bühnenprogramm mit Musik, Tanz Sport und Theater sowie Mitmachaktionen und kreative kulinarische Angebote auf dem Schulgelände.

Im offiziellen Teil gratulierten zahlreiche Ehrengäste, darunter Landrat Andreas Siebert, Schulamtsleiterin Annette Knieling, der Leiter des Kasseler Studienseminars Alexander Kraus und Bad Karlshafens Bürgermeister Marcus Dittrich. Schulleiter Driton Mazrekaj beleuchtete im Gespräch mit seinem Vorgänger Karl-Erwin Franz wichtige Stationen der Schulgeschichte inklusive diverser Anekdoten.

Wie stark sich die Schule in den 50 Jahren weiterentwickelt hat – Gebäude und Ausstattung gehören ebenso dazu wie die Lehr- und Lernkonzepte – wurde dabei deutlich. Trotzdem sei sich die Schule immer treu geblieben, stellte Marcus Dittrich fest, Karl-Erwin Franz sprach von gelebter Herzlichkeit von Anfang an.

Ihrem Anspruch „Eine Schule für alle“ möchte die MDS auch zukünftig treu bleiben, dafür arbeite das gesamte Team vor allem an den Herausforderungen Integration, Inklusion und Digitalisierung, so Mazrekaj: „In unserer Rolle hört das Nachdenken über Lernen nie auf.“

Seit Monaten lief die Planung für das Schulfest, zuletzt beschäftigten sich Lehrer und Schüler eine Woche lang komplett mit den Vorbereitungen. Schülerbands, Chor und die Lehrerband mit einem eigens komponierten MDS-Song traten auf, Vorführungen von Tanz- und Theatergruppen, der Minitrampolin AG oder der Taekwondo-AG sorgten für heftigen Applaus, der Jahrgang 7 überraschte mit Flashmob-Tanzvorführungen auf dem gesamten Schulhof und mit den Neuntklässlern konnten sich die Gäste an zahlreichen Sport- und Geschicklichkeitsstationen in der Turnhalle messen.

Neben einer Tombola mit mehr als 400 Preisen von Sponsoren der Region drängten sich die Menschen an Ständen mit Kreativangeboten oder Kulinarischem wie Pizza, Wraps, Crêpes und der Cocktailbar samt Sandstrand. Dass an der MDS kein Stillstand herrscht, war auch an den Resten der Baustelle zu erkennen und wer wollte, konnte einen ersten Blick in den fast fertigen neuen Anbau der Schule werfen. (Markus Löschner)

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