Spezialkran notwendig 

Nächster Schritt für Hafenöffnung: In Bad Karlshafen werden Schleusentore angebracht

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Auch mit der Sanierung der Hafenmauer geht es voran. Wenn Anfang November das Becken geflutet wird, soll der Mauerfuß komplett fertig sein. 

Die Öffnung des historischen Hafens geht voran. Am Dienstag und Mittwoch sollen die Schleusentore eingebaut werden. 

Das sagt Stefanie Müller, Mitarbeiterin des städtischen Bauamtes. Die Straßenbrücke über die neue Schleuse in Bad Karlshafen ist schon seit Wochen fertig, das Schleusenbauwerk im Hafen seit einigen Tagen.  

Während der große Hochbaukran am Hafenbecken seit gestern abgebaut wird, werde nächste Woche ein Spezialkran erwartet, sagt Bauleiter Ingolf Oppermann. Der soll dann die tonnenschweren Tore an Ort und Stelle hieven. Das Obertor werde dann am oberen Ende der Schleuse im Hafen, das Untertor am Ende der Schleuse positioniert.

Schon jetzt wird die Elektro- und Steuerungstechnik installiert. Nach Einbau der Tore könne dann mit dem Trockenfahren der gesamten Anlage begonnen werden, sagt Bittermann. Ziel sei es, den Hafen in der ersten Novemberwoche zu fluten, um dann auch die Schleusen mit und im Wasser Probe zu fahren.

Zuvor muss jedoch noch die Baustelle leer geräumt werden. Dazu gehört auch die große geschotterte Rampe, die in das Hafenbecken führt, wieder abzufahren. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt der Bauleiter. Das Bauwerk könne bis zum 31. Dezember wie geplant übergeben werden.

Hafenöffnung: Kostenrahmen wohl eingehalten

Nachdem Ende vergangenen und im Januar dieses Jahres noch das Hochwasser der Weser zur Unterbrechung der Bauarbeiten zwang, „hat uns das Wetter seitdem natürlich in die Hände gespielt“, sagt Bittemann. Gegenwärtig liegt der Weserpegel in Bad Karlshafen nur noch bei 60 Zentimetern.

Nach bisherigem Stand werde auch der Kostenrahmen eingehalten werden. Mehrkosten beispielsweise bei der Gründung der Brücke hätten durch Einsparungen an anderer Stelle aufgefangen werden können.

Im Zeitplan bewegt sich offenbar auch die Sanierung der Hafenmauer auf der Nordseite, bestätigt Stefanie Müller. Nachdem es lange dauerte, bis der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) die Arbeiten aufnahm, sieht es jetzt so aus als könnten sie zumindest bis zur Wasserlinie abgeschlossen werden. Dann könnte die Sanierung im oberen Teil der Hafenmauer auch nach Flutung des Beckens fortgesetzt werden. 

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