Von Brüssel bis Edinburgh

Helmarshäuser fahren Rallye mit ihrem VW-Bus: Tote im Nachbarzelt

Abschied in Helmarshausen: Der MSC-Weser-Diemel-Vorsitzende Bernhard Brauner (links) wünscht Vereinskameraden Rolf Warnberg und Sabine Lansing alles Gute. Foto: Markus Löschner

Helmarshausen. Sabine Lansing und Rolf Warnberg sind wieder mit ihrem alten VW T3, Baujahr 1986 unterwegs.

Nach der Fahrt um die Ostsee und bis nach Murmansk in Russland im vergangenen Jahr, sind die beiden jetzt bei der Rallye „Knights of the Island“ dabei. Von Brüssel aus geht es durch Südengland, Wales und rund um Schottland bis zum Ziel in Edinburgh. Mit der Fahrt sammelt das Paar erneut Spenden und Sponsorengelder für den Verein „Kleine Riesen Nordhessen“, der unheilbar kranke Kinder versorgt.

Schreck am Morgen: Bereits der erste Abschnitt der Tour auf englischem Boden machte dem Untertitel des Veranstalters „Der wilde Ritt durchs Vereinte Königreich“ alle Ehre.

Auf dem Campingplatz an der englischen Südküste, den Lansing und Warnberg ausgewählt hatten, wurde am Sonntagvormittag eine Frau tot im Zelt direkt neben dem Helmarshäuser T3 gefunden, ein Mann wegen Mordverdachts verhaftet. „Weil unserer Aussage aufgenommen werden musste, konnten wir bis 16 Uhr den Tatort nicht verlassen“, schrieb Sabine Lansing. Wie die Zeitung Sussex Express berichtet, sind die genauen Todesumstände noch immer unklar, der Verdächtige mittlerweile unter Auflagen wieder frei.

Mittlerweile ist das „Team Mons & Co.“ wieder auf Kurs am Atlantik in Richtung Norden und hat den Rückstand aufgeholt. Die Rallye läuft ohne GPS mit Hilfsmitteln wie Karte und Kompass, unterwegs gibt es Aufgaben, die den Kontakt zu Einheimischen fördern sollen.

Der T3 hat für die Tour einen Ersatzmotor bekommen und Rolf Warnberg hat einen Aufkleber mit einem Pfeil nach links im Cockpit angebracht: „Damit werden wir immer daran erinnert, dass wir auf der linken Straßenseite fahren müssen.“ Aktuelle Impressionen von der Tour gibt es auf Facebook unter Mons & Co.

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