Finn Louis Köster holte den fünften Platz

Hessischer Mathe-Wettbewerb: Deiseler Teenager schaffte es unter die Besten

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Hat es in Mathe drauf: Finn Louis Köster ist der erste Schüler der Marie-Durand-Schule, der es beim Hessischen Mathematik-Wettbewerb unter die Besten schaffte. Darüber freut sich auch sein Mathelehrer Moritz Henke, der ihn im sogenannten Erweiterungskurs unterrichtet.

Bad Karlshafen. Von mehr als 50.000 Schülern ist er einer der Besten: Der Deiseler Teenager Finn Louis Köster schaffte es beim hessischen Mathematikwettbewerb bis ganz nach vorn und holte den fünften Platz auf Landesebene.

„Soweit hat es noch nie einer unserer Schüler geschafft, sagte Mathelehrer Moritz Henke stolz. Kreissieger hätten sie schon einige Male gehabt, doch die seien auf der nächsten Ebene nie unter den Ersten gelandet. Nachdem sich der 14-Jährige im vergangenen Dezember als Schulsieger hervorgetan hatte, setzte er sich auch im Frühjahr gegen Achtklässler aus dem Kreisteil Hofgeismar durch und gehört seit Kurzem zu den besten Rechnern Hessens in seiner Altersgruppe. „Mathe hat mir schon immer Spaß gemacht - und auch im Zeugnis hatte ich da immer gute Noten“, bemerkte der Jugendliche bescheiden, dessen Zeugnis auch dieses Jahr in Mathematik mit einer Eins glänzt.

Dass er es tatsächlich soweit schaffen würde, hat der Schüler zu Beginn nicht für möglich gehalten. „Ich war schon überrascht, dass ich Schulsieger geworden bin“, erinnert sich der Trendelburger. Natürlich war sein Ehrgeiz geweckt, als er gegen die besten des Kreises antrat: „Da diese Arbeit aber nicht mehr in die Note einfloss, war ich zugleich auch etwas entspannter, gab einfach alles und das reichte.“ Auf der letzten Stufe dann konnte Finn schon einen Unterschied in den Anforderungen feststellen, war der Wettbewerb doch in dieser Phase anspruchsvoller als zuvor. Leider habe er sich am Anfang etwas zu viel Zeit für bestimmte Aufgaben genommen, so dass für den Rest wenig übrig geblieben sei, doch es habe ja schließlich dennoch geklappt. Grundsätzlich geht es bei den Tests um typischen Stoff dieser Altersklasse: Flächen- und Körperberechnung, Prozentrechnung und Dreisatz etwa.

Fußball und Feuerwehr

Ob der Durand-Schüler später mal einen Beruf wählen wird, wo mathematische Zusammenhänge eine große Rolle spielen, steht für ihn noch nicht fest. Bisher vergnügt er sich in seiner Freizeit beim Fußball und ist Mitglied der Jugendfeuerwehr Deisel. Freuen über die hervorragende Leistung tut sich außerdem sein Lehrer: „Ich muss nun schauen, wie ich ihn entsprechend weiter fördern kann“, bemerkte Henke. Vielleicht könne er auch an der Hausaufgabenbetreuung an der Schule mitwirken, anderen beim Lösen von Rechenaufgaben helfen. Übrigens konnte der gute Mathematiker das Vorurteil, dass Jungs besser im Rechnen seien, nicht bestätigen, „denn beim Wettbewerb machten nicht wenige Mädchen ihre Sache gut“.

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