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Kommentar zu Hotel-Schließungen: Leben mit Flüchtlingen

Die Aufnahmevon Flüchtlingen könnte eine Chance für Bad Karlshafen sein, wieder mehr Leben in die Stadt zu bringen. Ein Kommentar von Gerd Henke.

In den Neunzigern da zählte das Hotel am Kurpark in Bad Karlshafen in Spitzenjahren noch über 6000 Gäste im Jahr. Es war die Zeit, in der auch die anderen Hotels und Herbergen in der Stadt noch gut zu tun hatten. Und die Läden in der Weserstraße waren noch allesamt geöffnet, ebenso wie das schöne Sole-Freibad mit angeschlossenem Café und kleiner Ladenzeile.

Seitdem hat sich vieles verändert - nicht überall zum Besseren. Vor allem der immer größere Ausmaße annehmende Leerstand von Wohnungen, Geschäften und Hotelbetrieben hinterlässt bei manchem einen depressiven Grundton. Der wird verstärkt durch das Schrumpfen und die Überalterung der Bevölkerung. Der Bau der Therme hat diese Entwicklung nicht aufhalten oder gar umdrehen können.

Vor diesem Hintergrund sollte die Stadt proaktiv in der Flüchtlingsfrage handeln. Asylsuchende Familien mit Kindern brächten Leben, Vielfalt und sorgten auch für Nachfrage. Genug Raum, viele Menschen aus anderen Ländern bei sich unterzubringen, den hat die Stadt ja zur Genüge.

Lesen Sie dazu auch: Hotelsterben in Bad Karlshafen: Furcht vor der Geisterstadt

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