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Landgraf-Carl-Gebäude in Bad Karlshafen: Parlament stimmt Verkauf wieder zu

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Von: Gerd Henke

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Für das Landgraf-Carl-Gebäude in der Weserstraße steht ein Eigentümerwechsel an: Die Stadtverordneten stimmten jetzt dem Verkauf an eine aus drei Personen bestehende Bietergemeinschaft zu.
Für das Landgraf-Carl-Gebäude in der Weserstraße steht ein Eigentümerwechsel an: Die Stadtverordneten stimmten jetzt dem Verkauf an eine aus drei Personen bestehende Bietergemeinschaft zu. © Gerd Henke

Für den Verkauf des noch im Eigentum der Stadt Bad Karlshafen befindlichen Landgraf-Carl-Gebäudes war jetzt eine zweite Runde notwendig geworden.

Bad Karlshafen – Im April hatten die Bad Karlshafener Stadtverordneten den Verkauf der Immobilie schon einmal beschlossen. Doch weil die Bietergemeinschaft, die vor zwei Monaten den Zuschlag erhalten hatte, dann doch vom Kauf zurücktrat (HNA berichtete), musste sich am Dienstagabend das Parlament einmal mehr mit dem Haus Weserstraße 21 befassen.

Diesmal hätten die Stadtverordneten der Eigentumsübertragung an die Bieter, die im April noch den Kürzeren gezogen hatten, mit großer Mehrheit zugestimmt, berichtet Bürgermeister Marcus Dittrich aus der nicht öffentlichen Sitzung.

Kaufpreis des Gebäudes betrage 150 000 Euro

Der Kaufpreis betrage 150 000 Euro. Das Gebäude hatte zum 31. Dezember vergangenen Jahres einen Buchwert von 145 000 Euro, so Dittrich. Die Erwerber, zwei Personen aus Bad Karlshafen und eine auswärtige Person, wollten das Haus auch touristisch nutzen. Unter anderem solle eine Galerie oder Ausstellungsraum eingerichtet werden.

Den grundsätzlichen Verkauf des Landgraf-Carl-Gebäudes hatten die Stadtverordneten bereits im September vergangenen Jahres im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Haushaltssicherungskonzeptes beschlossen. Die Stadt wird von der Kommunalaufsicht weiter angehalten, für nachhaltige Entlastung des defizitären Etats zu sorgen.

Mieterträge bei knapp 20 000 Euro im Jahr

Die Mieterträge hatten laut Bürgermeister zuletzt knapp 20 000 Euro im Jahr betragen. Die Aufwendungen lagen etwa 1000 Euro darunter, sodass 2021 ein kleiner Überschuss erzielt worden sei. Allerdings werde in den nächsten Jahren mit einem erhöhten Aufwand für Instandhaltung und Modernisierung gerechnet. „Noch gibt es im Haus nur kaltes Wasser“, so der Bürgermeister. Auch die Elektroinstallation müsse erneuert werden.

Die Mieter des Landgraf-Carl-Hauses sollen mittelfristig in ihren Räumlichkeiten bleiben können. Dies sind die für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung zuständige AWS, die Musikschule Bad Karlshafen, die Liedertafel, der Portugiesische Kulturverein und der Ortsverein des DRK. (Gerd Henke)

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