Das macht Karlshafen mit dem Geld von Bund und Land

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Das Wahrzeichen Helmarshausens: An der Krukenburg müssen Schäden beseitigt werden. 200 000 Euro sind für die Arbeiten veranschlagt. Es ist das größte KIP-Projekt in Bad Karlshafen.

Bad Karlshafen. Die Stadt Bad Karlshafen will ihre Straßenbeleuchtung komplett auf LED-Leuchten umstellen. Dazu müssen insgesamt noch 333 Lampenköpfe ausgetauscht werden.

Die Kosten dafür werden mit 180.000 Euro veranschlagt.

Selber tragen muss die Stadt aber nur zehn Prozent dieser Summe, also 18.000 Euro. Die übrigen 90 Prozent gewährt der Bund als Zuweisung aus seinem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP).

Mit der stromsparenden LED-Technik ließen sich rund 18.000 Euro an Energiekosten pro Jahr sparen, sagt Bürgermeister Ullrich Otto. Möglicherweise könne nach der Installation der LED-Technik die Straßenbeleuchtung wieder die ganze Nacht angeschaltet bleiben.

Energetische Sanierungen

Weitere Vorhaben, die durch KIP gefördert werden, sind die energetischen Sanierungen des alten Rathauses in Helmarshausen sowie des Landgraf-Carl-Gebäudes in Karlshafen. Für das alte Rathaus sind 100.000 Euro veranschlagt, für das Landgraf-Carl-Gebäude 90.000 Euro. Auch hier beträgt der kommunale Eigenanteil jeweils zehn Prozent.

Nicht nur der Bund, sondern auch das Land hat ein KIP aufgestellt. Hier liegt der Fördersatz bei 80 Prozent der Gesamtkosten und der Eigenanteil bei 20 Prozent, der wiederum durch günstige Darlehen finanziert werden kann.

Mit einer KIP-Förderung des Landes in Höhe von 160.000 Euro soll die Ruine der Krukenburg gesichert und Schäden beseitigt werden. Der städtische Eigenanteil beträgt 40.000 Euro.

Das zweite Projekt aus dem Landesprogramm ist die Erneuerung der Toilettenanlagen im Foyer des Bürgerhauses Helmarshausen. Die Gesamtkosten sollen hier bei 100.000 Euro liegen. Der Bau einer Löschwasserzisterne im Gewerbegebiet Helmarshausen ist das dritte Projekt, das vom Land mit 64.000 Euro gefördert wird. Der Eigenanteil liegt bei 16.000 Euro.

Alle sechs Vorhaben wurden von den Stadtverordneten einstimmig verabschiedet. Während die Umstellung auf LED bereits dieses Jahr beginnt, starten alle anderen erst im kommenden oder im Jahr 2018. Das investive Gesamtvolumen aller sechs Projekte beträgt 750.000 Euro, der Eigenanteil 113.000 Euro.

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