22 tierisch-menschliche Teams

Premiere für Hunderallye in Bad Karlshafen

Eine Frau sitzt vor ihrem Hund.
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Bei der Aufgabe „Stillgestanden“ sind hier Alexandra Klapper und ihr Hund Romeo zu sehen.

Es wurde geraten, gelaufen, geschwitzt – und ganz viel gelacht und nachgedacht: 22 Hund-Mensch-Teams starteten bei der ersten Hunderallye des Tierhafens.

Bad Karlshafen – Die Teilnehmer der Hunderallye des Bad Karlshafener Tierheims mussten bei der Bewältigung diverser Aufgaben möglichst viele Punkte sammeln. Die erste von insgesamt fünf Stationen wurde bereits kurz hinter den Tierheimmauern angesteuert und nannte sich „Aperitif“. Wasser, Milch oder Würstchenwasser? Worauf würde sich der eigene Hund wohl als erstes stürzen?

Rallye-Aufgabe: Eierlauf durch Slalomstangen

Mit gestärktem Selbstbewusstsein ging es zur nächsten Aufgabe: Der gemeinsame Eierlauf durch die Slalomstangen verlangte vor allem den Zweibeinern Geschick und Multitasking-Fähigkeiten ab.

Wer sich hier gut anstellte, kam aber spätestens bei der nächsten Aufgabe ins Schwitzen. Beim „Sitzkreis“ sollten die Vierbeiner wieder einen Gang runterschalten und im ruhigen „Sitz“ abwarten, während ihre Menschen versuchten, möglichst viele Hunderassen aufzuzählen und dabei in Kreisen um ihren Schützling herumwuselten.

Beim „Fischlauf“ sollten danach mehrere Tore durchschritten werden, wobei die stimmliche Vorgabe des Richtungswechsels untersagt war.

Buffet im Tierhafen

Mit Aufgabe Nr. 5 „Still gestanden“ wurde es noch mal richtig knifflig. Wie erklärt man dem vierbeinigen Begleiter, dass er seine Vorderpfoten auf zwei Igelbällen platzieren soll? Die Lösungsansätze fielen ganz unterschiedlich aus. Bevor zurück im Tierhafen das Buffet eröffnet werden konnte, musste noch ein letzter Test gemeistert werden. Mit dem Aufbau des Handtouch sollten die Hunde lernen, ihren Kopf für das abschließende Team-Foto durch den Tierhafen-Rettungsring zu stecken. Hundetrainerin Inka Burow half beim Aufbau des „Touch“-Signals über die Belohnung per Clicker. Auf dem Treppchen landeten am Ende Lorraine Göbel mit Tierheimhund Henry (1. Platz), Fabienne Pöttner mit Tierheimhund Baymax (2. Platz) und Anneke Müller mit der ehemaligen Tierhafen-Hündin Betty.

Dank Sponsoren gab es für alle Teilnehmenden nicht nur Urkunde und Turnierschleife, sondern obendrauf auch Preise. Das Orga-Team, bestehend aus Hundetrainerin Inka Burow (Grappamaus) sowie Antonia Freist und Miriam Apel vom Tierhafen, bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern. Die nächste Hunderallye soll 2022 stattfinden.  mam

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