18-Jähriger aus Bad Karlshafen tödlich verunglückt

Unfall auf altem Wachturm: Polizei schließt auch Selbsttötung aus

Bad Karlshafen/Gardelegen. Der Tod eines 18-Jährigen aus Bad Karlshafen in Sachsen-Anhalt war offenbar ein Allein-Unfall. Die Polizei schließt auch eine Selbsttötung aus.

Der junge Mann war beim Abseilen von einem Turm im Altmarkkreis Salzwedel verunglückt (wir berichteten). Zunächst hatte die Polizei ausgeschlossen, dass andere Personen an dem Unfall beteiligt waren. Auf Nachfrage der HNA erklärte ein Polizeisprecher nun auch, dass ein Suizid ebenfalls nicht in Frage kommt.

Der Unfall hat sich auf einem früheren Übungsgelände der DDR-Grenztruppen ereignet, das sich nur wenige Kilometer von der Grenze zu Niedersachsen in Gardelegen befindet. Das „Offroad-Gelände Wurzelsepp Peckfitz“ dient als Abenteuerspielplatz für Männer, wo Geländewagen, Laster und selbst Panzer durch unwegsames Gelände gesteuert werden können. Dort stehen auch zwei alte Wachtürme. Von einem hat sich der 18-Jährige in der Nacht zu Sonntag mit einer selbst gebauten Kletterhilfe abgeseilt und dabei selbst stranguliert. Seine Leiche wurde erst am Morgen entdeckt.

Das umzäunte Areal hat mehrere Campingplätze, auf denen man in der Natur übernachten kann. Dort hat laut Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord auch der junge Karlshafener gelagert. Ob er in Begleitung oder allein war, wurde aus ermittlungstechnischen Gründen nicht genannt. Auch das Polizeipräsidium Kassel war laut Sprecher Jürgen Wolf in die Ermittlungen nicht eingebunden.

Rubriklistenbild: © dpa

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