Angriff mit einem Telefonhörer

Bluterguss und Platzwunde: Vater und Sohn attackieren Rettungskräfte in Bad Karlshafen

Bad Karlshafen. Bei einem Einsatz wegen eines Notfalls in einem Mehrfamilienhaus in Bad Karlshafen wurde eine Rettungswagenbesatzung am Donnerstagabend von zwei aggressiven Familienangehörigen der hilfebedürftigen Frau angegriffen.

Aktualisiert um 14.05 Uhr - Die Einsatzkräfte waren am späten Abend ausgerückt und wurden von Beginn des Einsatzes an vom 63-jährigen Ehemann und dem 21-jährigen Sohn der Frau beleidigt und bedroht. Einer der Männer warf schließlich sogar mit einem Telefonhörer und verletzte einen der beiden Rettungsassistenten dadurch am Kopf. Er erlitt einen Bluterguss und eine Platzwunde. Erst durch die zur Unterstützung gerufene Polizeistreife konnten die Rettungskräfte ihren Einsatz schließlich fortsetzen. Bei dem Einsatz handelte sich offenbar um einen medizinischen Notfall.

Wie die vor Ort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichten, verhielten sich beide Männer auch bei ihrem Eintreffen zunächst weiter aggressiv und beleidigten auch die Polizisten. Erst durch das  Androhen von weiteren Konsequenzen beruhigte sich die Situation dahingehend, dass die Rettungskräfte ihre Fahrt mit der Frau ins Krankenhaus antreten und sie medizinisch versorgen konnten.

Die beiden Männer müssen sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei in Hofgeismar.

Immer wieder werden Rettungskräfte attackiert. Ein berauschter 21-Jähriger ist Anfang Februar in Kassel auf zwei Sanitäter losgegangen.

Einen generellen Anstieg von Attacken auf Einsatzkräfte kann Polizeisprecher Matthias Mänz nicht bestätigen. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Übergriffe eher gesunken. 

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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