Vorbereitungen sind wieder einen Schritt weiter

Weserbrücke in Bad Karlshafen: EAM verlegt Strom und Gas unter Fluss

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Der Bohrer ist ausgerichtet, das Ziel am Ufer gegenüber erkennbar. Am Dienstag begannen die Bohrungen zur Verlegung von Strom und Gas unter die Weser.

Bad Karlshafen. Die Vorbereitungen zum Bau der neuen Weserbrücke in Bad Karlshafen sind wieder einen Schritt weiter: am Dienstag haben die Arbeiten zur Verlegung der Versorgungsleitungen unter die Weser begonnen.

Dieser sogenannte Düker ist nötig, da Strom-, Gas-, Wasser-, Sole- und Telefonleitungen, die derzeit unter der Fahrbahn der Weserbrücke verlaufen, in der neuen Brücke keinen Platz mehr finden. Die Baustelleneinrichtung nimmt mittlerweile große Teile des Park- und Wohnmobilstellplatzes des Campingplatzes sowie des ehemaligen Freibadgeländes ein.

Den Anfang bei den Leitungsverlegungen machte nun die EAM-Tochter Energienetz Mitte mit einer Pilotbohrung. Bis November 2016 möchte das Unternehmen seine Nieder- und Mittelspannungskabel sowie die Hochdruck-Gasleitung mit dem Bohrspülverfahren mindestens drei Meter tief unter die Weser bringen. Die Länge der beiden Bohrungen, die 20 Meter auseinander liegen beträgt 110 Meter. Später folgen dann etwas weiter flussaufwärts die Wasser- und Soleleitungen sowie die Telefonkabel. Bürgermeister Ullrich Otto und Bauamtsleiter Norbert Vix informierten sich vor Ort über den Beginn der Bohrungen.

Strom- und Gasleitungen werden nach der Dükerung an beiden Ufern an die vorhandenen Leitungssysteme angeschlossen – für die Netzkunden solle das ohne größere Unterbrechungen der Versorgung erfolgen, erklärte Andreas Schneider, Leiter der Netzregion Baunatal/Hofgeismar bei der EAM. „Eine besondere Herausforderung ist, dass die Gasleitung ohne Unterbrechung weiter betrieben werden muss.“ Die Baumaßnahme bedeutet für die EAM eine Investition von 200.000 Euro. 

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