Musik für Frieden und Gerechtigkeit

Band der Musikschule Hofgeismar nimmt an Wettbewerb in Bonn teil

+
Kamen mit ihrem Lied in die engere Auswahl: Am Wettbewerb „Musik für Frieden“ beteiligt sich die Band der Musikschule Hofgeismar mit Laurin Braun, Adrian Breindl, Nele Fröchtenicht, Michael Schmidt sowie Moritz Pill. 

Hofgeismar. Zum ersten Mal beteiligt sich eine Band der Musikschule Hofgeismar  am Wettbewerb „Musik für Frieden und Gerechtigkeit“, der in Bonn stattfindet. 

Sie bewerben sich mit dem mit ihrem Beitrag „Not your enemy“ . Musikschulleiter Manfred Stuer, von dem die Anregung dazu kam, hatte die Sängerin Nele Fröchtenicht unter seinen Schülern entdeckt und mit Tipps im Komponieren gefördert. Er war sehr angetan von dem für ihr Alter untypischen Interesse für Musik mit der Friedensthematik der sechziger Jahre.

Den Wettbewerbssong mit aktuellem Bezug hat sie selbst komponiert. Er handelt von dem seelischen Leid der Schicksale ihrer Mitschüler aus Kriegsgebieten. Sie möchte ein Nach- und Umdenken über Vorurteile bewirken. Im Songtext steht „Ein Flüchtling ist nicht dein Feind. Es ist der, der verhindert, dass er frei sein kann.“

97 Beiträge kamen in die engere Auswahl. In Aussicht stehen eine CD-Aufnahme und für die fünf Besten ein Auftritt in Bonn sowie ein Preisgeld von über 5000 Euro. Die Bandmitglieder im Alter von 15 bis 18 Jahren spielen seit April 2016 zusammen. Sie bezeichnen ihren Stil als Folk-Rock-Funk. Musikalischer Coach der Band ist Musikschullehrer Peter Arens.

Der Beitrag der Band, die sich nach einem Song von Chris Cacavas „Pale blonde hell“ benannt hat, isthier  anzuhören. (zsc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.