Jutta Emde ist Ansprechpartnerin an der Heinemann-Schule

IHK berät nun Schüler bei der Berufswahl

Berufswahlbüro GHS-Hofgeismar eröffnet: Ulrike Beutnagel spricht mit den Schülern Leon Carrier, Yanis Obermann und Cansu Karaca (vorn, von links) über ihre Berufswünsche. Fotos: Gewert

Hofgeismar. „Ich weiß nicht, was ich machen möchte", diesen Satz bekommt Jutta Emde oft zu hören, wenn sie Schüler fragt, was sie werden wollen.

Sie ist die neue Koordinationsbeauftragte des Berufswahlbüros der Gustav-Heinemann-Schule. Um ihnen eine Orientierung zu geben, hat die GHS mit der IHK ein Berufswahlbüro eröffnet. Es kann ab sofort von Schülern, Eltern, Lehrern, Unternehmen, Vertretern von Wirtschaftsverbänden sowie der Arbeitsagentur und dem Jobcenter genutzt werden. Denn die richtige Berufswahl ist für viele Schüler eine schwere Entscheidung.

„Wir sind auf einem guten Weg.“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg möchte mit dem Projekt des Berufswahlbüros den Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung nachhaltig verbessern. Außerdem möchte sie jungen Menschen eine Orientierung geben.

Zur Eröffnung kamen zahlreiche Fachexperten aus Beruf, Bildung und Politik. Sie standen den Schülern in kleinen Gruppen Rede und Antwort.

So konnten sie mit den Gästen auf Augenhöhe diskutieren und ihre Fragen stellen. Für einen Einblick in die Berufswelt ist auch praktische Erfahrung von großer Bedeutung. Über das Büro kann zwischen Betrieb und Schule ein Dialog entstehen, der den Zugang zu Praktika erleichtert. Auch diese Aufgaben des Büros übernimmt der Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung (AKGG) Kassel mit Jutta Emde als Ansprechpartnerin.

„Wir unterstützen diesen Ansatz der IHK nachdrücklich“, sagt Landrat Uwe Schmidt. Stefan Lange, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses der Region Kassel, bei dem sich Unternehmer aus Stadt und Landkreis ehrenamtlich engagieren, ist ebenfalls überzeugt: „Es hat eine große Bedeutung“, auf dem Weg zum Wunschberuf zielorientiert unterstützt zu werden. Wichtig sei, dass sich möglichst viele Akteure einbringen, „damit eine große Angebotsvielfalt entsteht und das Büro eine wirkliche Drehscheibe wird.“

An einem Tisch sitzt Ulrike Beutnagel von der Jugendberufshilfe Landkreis Kassel. Auch sie rät den Schülern, ihren Berufswunsch über ein Praktikum näher kennenzulernen, um in der Entscheidung sicherer zu werden. Leon Carrier, Yanis Obermann, Cansu Karaca und Sonja Celik hören ihr aufmerksam zu. Sie haben Ideen, sind sich aber nicht ganz sicher, was sie machen möchten.

Das Angebot wird auch von den Schülern positiv aufgenommen: „Es ist eine gute Chance, einen Beruf zu finden“, sagt Luisa Finis, „und kein weiter Weg zum Berufswahlbüro“. So können die Schüler künftig einen ersten Eindruck bekomme. Kontakt: Jutta Emde; 0152/015 526 01; E-Mail: jutta.emde@akgg.de, Öffnungszeiten: mittwochs von 9 bis 14 Uhr oder nach Absprache.

Von Marie-Therese Gewert

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.