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Blitzer-Marathon: Kaum Verstöße im Kreisteil Hofgeismar

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Von: Bernd Schünemann

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Einsatz mit dem Lasermessgerät: Holger Freisenhausen (am Messgerät) und Kollege Michael Simon in der Straße Am Anger. Dort gab es beim Speed-Marathon wenig für sie zu tun. Foto:  Schünemann

Kreisteil Hofgeismar. Beim bundesweiten Blitzermarathon waren am Mittwoch an hunderten Messstellen Polizisten aktiv gegen Raser im Einsatz. In Hofgeismar ist das Ergebnis ein besonders erfreuliches.

Wenn es einmal piept, ist alles in Ordnung. Wenn das Lasermessgerät von Holger Freisenhausen zweimal piept, dann war der angepeilte Autofahrer zu schnell. Gestern hat das Messgerät wenig gepiept, es gab kaum Verstöße beim Speedmarathon der Polizei.

An den beiden vorher bekannt gegebenen Messstellen in der Hofgeismarer Innenstadt hielten sich die Autofahrer weitgehend an die Geschwindigkeitsbeschränkung.

Hier alle Informationen über den Blitzer-Marathon in Nordhessen.

Zunächst standen der Oberkommissar und sein Kollege Michael Siemon – beide von der Polizeistation Hofgeismar – Am Anger neben dem Omnibusbahnhof. Nur ein Autofahrer musste während der Kontrolle in der Tempo-30-Zone angehalten werden.

Nach einer Stunde zog das Team weiter an die Schöneberger Straße. Sie postierten sich in der Tempo-30-Zone am Schwimmbad. Dort herrschte nur mäßiger Verkehr, sagte Freisenhausen. Aber immerhin drei zu flotte Fahrer winkte Michael Siemon hinaus. Der Schnellste war mit 52 Stundenkilometern unterwegs.

Drei Stationen hatten sich die Beamten für den Mittwoch vorgenommen. Die dritte an der Straße nach Beberbeck war im Vorfeld nicht bekannt gegeben worden. Dort wurden 57 Auto kontrolliert – und gar keine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt.

Die Verstöße riefen ein gewisses Kopfschütteln bei den Polizisten hervor. Und das nicht nur, weil die Kontrollen angekündigt worden waren. Am Anger und in der Schöne-becker Straße standen die Beamten gewissermaßen auf dem Präsentierteller und waren weithin gut sichtbar. Und dennoch waren dort Autofahrer zu schnell unterwegs. An der Straße nach Beberbeck waren sie dagegen längst nicht so gut zu sehen.

Unterstützt wurden die Hofgeismarer von Beamten der Bereitschaftspolizei aus Lich. Angesichts der wenigen Verstöße war deren Anfahrt fast umsonst gewesen.

Selbst ein Kontrollgang über den Parkplatz Am Anger brachte kein Ergebnis: Nicht mal beim Blick auf die TÜV-Plaketten auf den Nummernschildern stellten die Licher Bereitschaftspolizisten zu bemängelnde Verstöße von Verkehrsteilnehmern fest.

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