Arbeiten dauerten fünf Stunden

Brandursache noch ungeklärt: Holzstapel brennt im Wald bei Wesertal

Fünf Stunden im Einsatz: Ein Holzstapel im Wald zwischen Oedelsheim und Arenborn brannte, als die Feuerwehr am frühen Samstagmorgen eintraf. repro: tanja temme
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Fünf Stunden im Einsatz: Ein Holzstapel im Wald zwischen Oedelsheim und Arenborn brannte, als die Feuerwehr am frühen Samstagmorgen eintraf.

Mithilfe eines aufmerksamen Autofahrers konnte am frühen Samstagmorgen ein Waldbrand verhindert werden.

Oedelsheim/Arenborn -Dieser hatte kurz nach 1 Uhr zwischen Oedelsheim und Arenborn einen Feuerschein im dortigen Waldgebiet gemeldet. Der stellte sich bei Eintreffen der Feuerwehr als brennender Holzstapel dar.

Mittig stand das 40 Festmeter gestapelte Fichtenholz schon in Brand, als die Oedelsheimer Wehr im Waldgebiet nahe der Landstraße ankam. Da die Wasserversorgung problematisch war, alarmierte Gemeindebrandinspektor Peter Munk, der die Einsatzleitung hatte, weitere sechs Wehren nach. „Wir haben dann gemeinsam eine Art Pendelverkehr aufgebaut“, erklärte er. Tanklöschfahrzeuge hätten aus Hydranten in Arenborn und Heisebeck Wasser entnommen und zur Brandstelle gebracht.

Vor Ort speisten diese das Löschwassser in zwei Fahrzeuge ein. „Das haben wir so gemacht, damit wir nicht immer wieder das Schlauchsystem haben aufbauen müssen“, sagte der Gemeindebrandinspektor. Bewusst hat die Feuerwehr Wasser aus Hydranten zweier unterschiedlicher Netze entnommen. So wurde sichergestellt, dass genügend für die aufwendigen Löscharbeiten vorhanden war.

Zudem riss ein Mitglied der Feuerwehr mithilfe eines Krans, der auf einem Lkw befestigt war, die brennenden Holzstapel auseinander. Laut Munk konnte dadurch das Feuer schneller unter Kontrolle gebracht werden.

Insgesamt dauerten die Lösch- und Aufräumarbeiten bis um 6 Uhr an. Obwohl die Brandursache noch nicht geklärt ist, geht Munk von Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Neben der Oedelsheimer Feuerwehr waren Einsatzkräfte aus Heisebeck, Gieselwerder, Lippoldsberg, Uslar, Adelebsen und Schönhagen vor Ort. (Tanja Temme)

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