Größtes Bauwerk der B 83-Ortsumgehung

Neue Essetalbrücke wächst aus der Wiese

Beton nonstop: Während im Hintergrund Beton in das Widerlagerbauwerk am Ende des neuen Straßendamms gepumpt wird, errichten die Experten vorne bereits eine weitere Schalungsetage am ersten von zehn Pfeilern. Sie sind bis zu 15 Meter hoch. Fotos: Thiele

Hofgeismar. Inzwischen sind keine Ferngläser mehr nötig, um südlich Hofgeismars zwischen den aufgeschütteten neuen Straßendämmen die Trasse der neuen Ortsumgehung zu erspähen.

Baubeginn der Essetalbrücke für die B83-Ortsumgehung Hofgeismar

 © Thomas Thiele
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Helle Flecken markieren die Bereiche, in denen riesige Betonfundamente im Boden entstehen und schon entstanden sind, auf denen seit wenigen Tagen die ersten von insgesamt zehn Pfeilern für die neue Essetalbrücke errichtet werden.

Nichts wird dem Zufall überlassen: Millimetergenaues Arbeiten, komplexe Berechnungen und immense Vorplanungen sind nötig, damit im Herbst nächsten Jahres die neue B 83-Brücke über die Esse führt.

Gewaltige Fundamente: Zwei Meter dick und fast neun mal zwölf Meter groß sind die Pfahlkopfplatten, die über je 12 Betonpfählen gegossen werden. Darauf werden dann die Brückenpfeiler errichtet.

Ständig sind etwa 15 Bauarbeiter auf der Baustelle aktiv. Eine Firma bohrt seit Wochen bis zu 20 Meter tiefe Schächte in den weichen Boden, in denen 1,20 Meter dicke Säulen betoniert werden. Auf jeweils zwölf von ihnen wird eine 8,40 mal 11,40 Meter große Betonplatte gegossen, auf denen die zweite Firma anschließend die Y-förmigen Pfeiler errichtet, die später die Fahrbahn tragen, berichtet Bauleiter Stephan Nolte vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Kassel.

Das Gießen muss abschnittsweise erfolgen, um die richtige Konstistenz zu garantieren. Teilweise werden deshalb sogar Teile wieder abgestemmt, die vorher für die richtige Druckbelastung gesorgt haben. Ausgeschalt wird nach zehn bis 15 Tagen, erst nach 28 Tagen hat der Beton seine Endfestigkeit erreicht. Doch dann ist schon längst der nächste Abschnitt in Arbeit.

„Vieles von dem was hier geschieht, sieht später niemand mehr“, meint Stephan Nolte. Bis dahin gibt es aber noch viel Arbeit. Der erste von fünf Brückenabschnitten einschließlich Überbau soll Ende Mai fertig sein, die ganze Brücke im Oktober 2012.

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