Weitere Angebote in Stadt und Landkreis

Ab Oktober wird in Calden weiter geimpft

Der Empfangsbereich im Impfzentrum in Calden.
+
Ab Oktober reduzierter Betrieb im Impfzentrum in Calden. Stadt und Landkreis Kassel wollen weiter mobile Teams zum Impfen gegen das Coronavirus schicken. In Calden wird künftig nur mittwochs geimpft.

Die bundesweit eingerichteten Impfzentren schließen zum Monatsende. Das Impfen in der Region geht aber weiter – nicht nur mit Arztpraxen und Betriebsärzten.

Calden – Ab Oktober bieten Stadt und Landkreis Kassel weiterhin Möglichkeiten, sich gegen das Coronavirus immunisieren zu lassen. Das gaben Oberbürgermeister Christian Geselle, Landrat Andreas Siebert und Kassels Gesundheitsdezernentin Ulrike Gote bekannt.

Der Landkreis setzt nach dem 30. September auf einen Impfbus, mit dem die mobilen Teams der Impfzentren dorthin fahren, „wo Menschen sind“, wie Siebert sagt. Etwa Flohmärkte und Sportveranstaltungen: „Wir wollen nicht locker lassen.“ In Kassel wird ein Impfbus auch in Zukunft im Stadtgebiet verschiedene Orte und Veranstaltungen ansteuern. Christian Geselle spricht davon, „Impfangebote für lokale Bevölkerungsgruppen bedarfsgerecht und niedrigschwellig anzubieten“.

Und apropos mobile Teams: Die fahren in Stadt und Landkreis weiterhin Alten- und Pflegeheime sowie Behinderteneinrichtungen an, um dort bei den Bewohnern die ersten beiden Impfungen aufzufrischen.

Die Aueparkhalle in Kassel hat ab Oktober als Impfzentrum zwar ausgedient, dafür wird die Einrichtung im City-Point am Königsplatz bestehen bleiben. Dort können sich Menschen auch mit Wohnsitz außerhalb Kassels gegen Corona impfen lassen. Das Impfzentrum des Landkreises am alten Caldener Flughafen hat ab Oktober immer mittwochs von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Geselle, Siebert und Gote betonen, dass das Impfen kostenlos sei und dass kein Termin vereinbart werden müsse. Ziel sei es, die Impfquote auf 85 Prozent zu bringen. Die Quote der doppelt Geimpften liege in Kassel aktuell bei 62 Prozent – 82 000 Menschen seien zweimal geimpft, sagt Geselle. Noch gebe es 66 000 Kasseler über zwölf Jahren, die aufgeklärt, motiviert und überzeugt werden müssten. Die Quote im Landkreis befinde sich auf einem ähnlichen Niveau, erklärt Siebert.

Kassels Gesundheitsdezernentin Gote verweist noch einmal darauf, wie hoch der Schutz und wie gering die Nebenwirkung einer Impfung seien. Unter Coronapatienten auf hessischen Intensivstationen läge kein Geimpfter. Wer immunisiert sei, erkranke vielleicht an Covid-19, ein schwerer Verlauf sei aber so gut wie ausgeschlossen. (Robin Lipke)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.