Etwa 400 Kubikmeter waren nötig, um die Flammen zu löschen

Beim Großbrand in Caldener Erstaufnahme war das Wasser knapp

Brand bekämpfen und Nachbargebäude schützen: Bei Feuer ist Wasser gefragt. Beim Großbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung am alten Caldener Flughafen stieß die Wasserversorgung allerdings an ihre Grenzen. Foto: privat

Calden. Bei der Bekämpfung des Großbrandes in der Caldener Erstaufnahme am alten Flugplatz wurde das Löschwasser teilweise knapp.

Entsprechende HNA-Informationen bestätigte Gemeindebrandinspektor Eckhard Bornmann. Allerdings, so fügte er hinzu, sei das bei Bränden dieser Dimension normal und ein Mehr an Wasser hätte auch nicht zu einer Minderung des Schadens geführt.

Geschätzte 400 Kubikmeter Wasser wurden bei dem Großeinsatz am Sonntag verspritzt. Knapp die Hälfte steht als Löschreserve im Caldener Behälter bereit. Mehr kann nicht entnommen werden, um die Trinkwasserversorgung im Ort sicherzustellen. Mit Pendeldienste durch Tanklöschfahrzeuge und Nutzung des Teichs in Klein-Calden wurden das restliche Löschmittel besorgt. „Vielleicht wäre es ja sinnvoll“, so Bürgermeister Maik Mackewitz, wenn bei der Schaffung solch großer Einrichtungen in unmittelbarer Nähe ein Feuerlöschteich gebaut würde.

Den Feuerwehrleuten hätte es jedenfalls geholfen. Sie hatten ohnehin schon Probleme damit, dass sie die Einrichtung nicht näher kannten. Eine Katastrophenübung gab es dort noch nicht. An der Caldener Wehr, so ist zu hören, lag es nicht. „Uns nutzt es beim Einsatz, wenn wir Ortskenntnisse haben. Schon wegen des Schutzes unserer eigenen Leute“, sagt Bornmann. Näher will er sich zu dem Thema nicht äußern.

Lob gab es von ihm für die Versorgung der insgesamt 350 eingesetzten Brandschützer durch den Betreiber. Er sorgte für die Verpflegung der Feuerwehrleute. Auch bei ihnen war vor allem Wasser gefragt. Gerade die Atemschutzträger brauchen nach einem Einsatz dringend Flüssigkeite, um nicht zu kollabieren.

Feuer in Caldener Erstaufnahme

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