Millimeterarbeit am Kranhaken

Ortsumgehung Calden: Stahlträger für die Jungferntalbachbrücke aufgestellt

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Millimeterarbeit am Haken: Mit Hilfe von zwei großen Kränen wurden gestern die beiden ersten von insgesamt acht Stahlträgern auf die Betonpfeiler der neuen Jungfernbachtalbrücke gehoben. 

Calden. Nun stehen die Stahlträger für die Jungferntalbachbrücke - der zweitlängsten Brücke der neuen Ortsumgehung Calden.

In zweimal 30 Minuten war gestern das geschafft, was sonst oft drei Stunden und mehr dauert: Zwei große Autokräne hievten mit etwa zwei Meter pro Minute zwei riesige Stahlträger auf die Betonpfeiler der künftigen Jungfernbachtalbrücke am Schäferberg. Auf der Baustelle der zweitlängsten Brücke der neuen Ortsumgehung Calden wurden so die endgültigen Dimensionen auch für die Autofahrer auf der alten B7 direkt daneben erkennbar.

Ein 500-Tonnen-Kran und ein – wegen des kleineren Schwenkradius – 300-Tonnen-Kran hoben die Kastenprofile auf die fast 20 Meter hohen Betonpfeiler direkt am Südostufer des Baches. Die Kranführer wurden über Funk dirigiert, damit die Träger in der Waage blieben. Nun ruhen sie noch auf provisorischen roten Montageabstützungen, weil die endgültigen Lager erst montiert werden, wenn die insgesamt acht Träger endgültig verschweißt werden. Bis auf etwa 20 Millimeter Spielraum haben sie ihre endgültige Lage aber schon erreicht.

125 Tonnen schwer

Riskante Windböen hatten laut Gregor Helm von der Bauüberwachung das Vorhaben um einen Tag verzögert. Die beiden gestern montierten Träger sind nach Worten des Stahlbau-Bauleiters Stefan Kopitz 61 Meter lang und wiegen je 125 Tonnen. Zwei weitere Träger der mittleren Brückenfelder werden heute montiert. Die vier Träger wurden in eineinhalbmonatiger Arbeit vor Ort zusammengeschweißt. In Kürze werden die nächsten Teile für die übrigen vier Träger geliefert. Nach dem Stahlbau folgt voraussichtlich Ende März das Betonieren der Fahrbahn.

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