Wahl am 27. September

Caldener Bürgermeister Mackewitz tritt wieder an

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Will in Calden weiterhin einiges bewirken: Bürgermeister Maik Mackewitz tritt wieder für das Amt des Verwaltungschefs an. 

Der amtierende Caldener Bürgermeister Maik Mackewitz bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. Bisher gibt es keine Gegenkandidaten. 

Maik Mackewitz, Bürgermeister der Gemeinde Calden, hat das Rätselraten beendet, ob er in diesem Jahr wieder als Verwaltungschef kandidiere. „Ich möchte mich für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister bewerben und werde mich am 27. September zur Wahl stellen“, sagte Mackewitz (parteilos) auf Anfrage unserer Zeitung.

Er sehe das Amt als eine besondere Aufgabe, die ihm nach wie vor viele Herausforderungen biete. „Die Möglichkeit, die Heimatregion weiter mitgestalten zu können, empfinde ich als sehr reizvoll“, erklärt der Caldener weiter. 

Fraktionen begrüßen Kandidatur

Er sei sich im Klaren darüber, dass der Status als Flughafengemeinde Belastungen mit sich bringen würde. „Gleichzeitig haben wir durch das Entwicklungspotenzial als Gewerbe- und Industriestandort sowie durch die Nähe zur Stadt Kassel auch eine Menge Chancen, uns in den nächsten Jahren gut zu entwickeln“, zählt Mackewitz die Vorteile der Gemeinde Calden auf.

Die Zusammenarbeit mit dem Gemeindevorstand und den Fraktionen der Gemeindevertretung habe er als „sehr zielorientiert erleben dürfen“. Er sei sehr zuversichtlich, dass man in den nächsten Jahren Calden weiter voranbringen werde. Dass sich Mackewitz erneut für das Amt zu Verfügung stellen will, sehen alle Fraktionen in Calden als gut an. 

Die SPD-Fraktion um den Vorsitzenden Andreas Wende bewertet die konstruktive Zusammenarbeit mit Mackewitz als sehr positiv. Man hatte gehofft, dass er sich erneut um das Mandat bewirbt. Ein Gegenkandidat der SPD sei kein Thema.

CDU-Fraktion hätte Gegenkandidaten gehabt

„Ich finde, Herr Mackewitz hat gute Arbeit geleistet. Da ist einiges vorwärtsgegangen“, sagt die CDU-Fraktionsvorsitzende Brigitte Gerstenberg auf Anfrage unserer Zeitung und fügt hinzu: „Wir hätten einen Gegenkandidaten gehabt. Aber wir halten es für sinnlos, jemanden gegen den aktuellen Bürgermeister ins Rennen zu schicken.“ Einen Namen wollte sie nicht nennen.

Ebenfalls keinen Kontrahenten wird es von der FWG geben. „Ich glaube, dass es schwierig sein wird, jemanden zu finden, der dieses Amt bekleiden will“, sagt Irmgard Croll, Vorsitzende der FWG Calden. Innerhalb der Fraktion habe man damit gerechnet, dass Mackewitz wieder antritt. Wenn er wiedergewählt würde, bedeute das eine Kontinuität für Calden, und das wäre positiv.

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