Kanaren kein Risikogebiet mehr

Trotz Corona in den Urlaub: Sundair bietet Flüge ab Kassel Airport - Diese Regeln gelten

Ein Flugzeug von Sundair am Kassel Airport
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Kassel Airport: Die Fluggesellschaft Sundair bietet Flüge auf die Kanarischen Inseln an.

Mit Sundair auf die Kanarischen Inseln - trotz Corona. Ab Samstag ist Urlaub ab Kassel Airport wieder möglich. Dabei müssen bereits vor dem Abflug Regeln beachtet werden.

Calden – Die Fluggesellschaft Sundair bietet trotz der Corona-Pandemie Flüge auf die Kanarischen Inseln an. Ab Samstag, 7. November, geht es vom Kassel Airport aus nach Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa. Dabei müssen bereits vor dem Abflug Regeln beachtet werden. Zusätzlich ab dem 14.11.2020 ist ein negatives Testergebnis auf Covid-19 nötig.

Bis auf die Kanarischen Inseln gilt ganz Spanien aktuell als Risikogebiet. Laut Michael Siegl vom Reisebüroverbund Region Kassel wird das Angebot gut angenommen. „Der erste Flug am 7. November ist schon ausgebucht“, teilt Natascha Zemmin, Sprecherin des Flughafens, mit. Sundair hatte im August alle Flüge von Kassel nach Mallorca gestichen.

Corona: Reisen mit Sundair ab Kassel Airport wieder möglich

Laut Zemmin gelten im Flughafen die gängigen Abstands- und Hygieneregeln. Während der gesamten Flugreise gilt nach Angaben von Sundair die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Passagiere und Crew. Passagiere werden gebeten, die gültigen Bestimmungen am Start- und Ankunftsflughafen sowie die allgemeinen Hygienevorschriften zu beachten.

Nach Angaben der Fluggesellschaft werden in den Flugzeugen Hepa-Filter eingesetzt. Diese sollen bakterielle Kontamination, Viren und Staub entfernen und für saubere Luft sorgen. Der Zugang zum Flugzeug soll in kleineren Gruppen erfolgen und so für ausreichend Abstand zwischen den Passagieren sorgen. Nach den Flügen werden die Oberflächen in den Maschinen intensiv gereinigt.

Urlaub trotz Corona: Regeln für die Reise ab Kassel Airport

Flugreisende müssen vor Reiseantritt ein Formular im „Spain Travel Health-Portal“ zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, teilt das Auswärtige Amt mit. Hierbei wird ein QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. Die Registrierung ist auch mit der kostenfreien Smartphone-App „SpTH“ möglich.

Da sich die Lage schnell verändern kann, wird empfohlen, sich kurzfristig über die aktuelle Lage zu informieren. Hierzu kann die Smartphone-App „Sicher Reisen“ genutzt werden.

Von Kassel auf die Kanaren: Auch im Urlaub gelten Corona-Regeln

Doch: Wer darf noch nach Spanien reisen*? Am Flughafen kann laut Auswärtigem Amt eine Gesundheitskontrolle erfolgen. Hierbei wird die Temperatur des Reisenden gemessen, das Einreiseformular durch die Gesundheitsbehörde ausgewertet und eine visuelle Kontrolle vorgenommen. Personen mit einer Temperatur von über 37.5 Grad oder anderen Symptomen, wie Husten, können genauer untersucht werden. Die Behörden können dann weitere Maßnahmen anordnen.

Auf den Kanaren gilt aufgrund der Pandemie eine allgemeine Maskenpflicht – auch im Freien und auch dann, wenn der Mindestabstand eingehalten wird. Ausgenommen ist das Sitzen in Restaurants. Ein Vergehen wird mit bis zu 100 Euro Bußgeld bestraft. In Hotels gilt eine Maskenpflicht überall, außer auf dem eigenen Zimmer. Eine generelle Ausgangssperre gibt es nicht, Gastronomiebetriebe müssen allerdings um 1 Uhr nachts schließen.

Urlaub auf den Kanaren: Negativer Corona-Test ab 14. November Pflicht

Das Auswärtige Amt teilt mit, dass ab dem 14. November alle Besucher der Kanarischen Inseln der Unterkunft ein negatives Testergebnis auf Covid-19 vorlegen müssen. Akzeptiert werden Antigen- und PCR-Tests. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Der Test darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Ergebnis sollte den vollständigen Namen der getesteten Person, den Namen des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests enthalten. Der Test sollte im Herkunftsland gemacht worden sein, ist aber auch unmittelbar nach Einreise in den autorisierten Teststationen auf den Kanaren möglich. Die Kosten für den Coronatest trägt die untersuchte Person. Bei einem positiven Testergebnis wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden bereitgestellten Unterkunft verbracht werden muss.

Kassel Airport: Nach dem Urlaub muss Corona-App aktiviert bleiben

Touristen müssen während ihres Aufenthalts die spanische Corona-App „Radar Covid“ aktivieren. Diese darf frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr deaktiviert werden.

Da die Kanaren laut Robert Koch-Institut seit dem 24. Oktober nicht mehr als Risikogebiet gelten, sind Rückkehrer nach Angaben des Bundesinnenministeriums von der Corona-Testpflicht befreit. (Laura Ruth) *costanachrichten.com ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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