Kein Startschuss für Umwandlung in Containerdorf

Calden: Flüchtlinge sollen nicht in neuen Container wohnen

+
Flüchtlingserstaufnahmelager auf dem alten Flugplatz (noch ohne Wohncontainer) 

Calden. Für Missverständnisse haben drei Container gesorgt, die in die Zeltstadt in Calden gebracht worden sind.

Zunächst hieß es, es handele sich um Wohncontainer für die Flüchtlinge. Beobachter vermuteten, dass das der erste Schritt der Umwandlung der Zeltstadt in ein Containerdorf sei. Doch wie der Leiter der Zeltstadt, Werner Liphardt, später erklärte, waren das Container für die medizinische Versorgung.

Es handele sich nicht um den Startschuss für eine Umwandlung der Zeltstadt in ein Containerdorf, betonte Harald Merz, persönlicher Referent des Regierungspräsidenten (RP).

Am Donnerstag hatte das RP bestätigt, dass man momentan prüft, ob die Zeltstadt auf dem Flugplatz durch Container winterfest gemacht werden kann. Eine Entscheidung darüber war laut Merz aber auch am Freitag noch nicht gefallen.

Für Irritation bei Beobachtern sorgte aber, dass da die ersten drei Container schon angeliefert worden waren. „Wir hatten schon vor längerem vier Container bestellt“, sagte Merz. Diese seien nämlich schwierig zu bekommen. Von denen wurden dann einer in die Johanna-Vogt-Straße nach Kassel und drei nach Calden gebracht.

Dass es sich um medizinische Container handelt, wurde aber erst am Nachmittag klar.

Unterdessen hatte sich die Lage in der Zeltstadt am Freitag wieder ein bisschen entspannt. 1297 Flüchtlinge waren auf dem Flugplatz. Zu Spitzenzeiten waren es über 1700 gewesen.

Hinweis: Unter diesem Artikel werden nur Kommentare freigeschaltet, die sich ausschließlich nur mit dem im Text behandelten Aspekt des Flüchtlingsthemas auseinandersetzen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.